MOIK gewinnt das Derby mit eigener Rechnung
Hanqəndi und MOIK trafen sich am Freitag im Rahmen der Regular Season in der BİRİNCİ DƏSTƏ. Die Gäste gewannen mit 2:0, und dann stand im Tabellenblatt eine Verschiebung an, die niemand vorhergesehen hatte. Beide Mannschaften hatten zuvor jeweils ein Spiel gewonnen und eines verloren, heute änderte sich die Dynamik.
Der entscheidende Moment kam in der 66. Minute. B. Ismayilov nutzte eine Lücke, interessant wird es, als Hanqəndi den Ball über die Aussen spielte und MOIK den Zugriff fand. Der Schuss ging ins Tor, und Hanqəndi musste sich zurückfallen lassen. Nebenbei fiel auf, dass die Gäste kompakter standen als in den vergangenen Begegnungen.
In der 90. Minute vervollständigte derselbe Spieler das Bild. Hanqəndi warf alles nach vorn, spürten den Druck, doch MOIK hielt die Nerven. Der Ball wurde abgenommen, ein Konter folgte, und Ismayilov setzte den Schlusspunkt. Es war der zweite Treffer desselben Akteurs, und die Gastgeber kamen nicht zurück ins Spiel.
Die Statistik bestätigt, was im Spiel sichtbar war. MOIK hatte weniger Ballbesitz, aber die Chancen waren präziser platziert. Die Quote der verwerteten Gelegenheiten war höher, und dann zeigte sich, warum Tore nicht nur vom Timing abhängen, sondern von der Struktur, die man im Spielaufbau lässt.
Im Tabellenblatt bedeutet das Ergebnis eine Kehrtwende. MOIK ist nun punktgleich mit Hanqəndi, beide haben zwei Spiele absolviert, doch der Vorsprung der Gäste vor dem Match war nicht vorhanden. Die Gastgeber bleiben auf dem sechsten Platz, die Gäste rücken nach oben.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass solche Spiele nicht über den gesamten Zeitraum entschieden werden. Interessant wird es, wenn man die vergangenen Partien beider Teams betrachtet: Hanqəndi hatte gegen Schabail noch ein Unentschieden erreicht, MOIK gegen Schimal. Heute war es anders, und dann steht fest, dass die Tabelle nicht starr ist.