Helahu und Kōban Imperial trafen am Donnerstagabend in der Nationalen Liga aufeinander. Das Spiel endete 0:0. Es war die achte Runde der Regular Season. Die Gastgeber hatten im Angriff mehr zu bieten, doch die Gäste behielten die Ballkontrolle.
Die erste gelbe Karte fiel in der 34. Minute für E. Cardoza. Und dann kam die erste Ersatzrunde. In der 46. Minute wurde Cardoza selbst ausgewechselt. Die Gelben häuften sich – Amaya in der 55., Diaz und Amaral beide in der 62. Minute. Monreal folgte in der 67., ein weiterer Gelber ohne Nennung in der 87. Minute. Nebenbei fielen mehrere Wechsel: Torres, Diaz, Jaen, Calderon, Alvarez und Amaral mussten Platz machen.
Helahu dominierte den Ball nicht, aber den Raum. 56 Angriffe standen 37 gegenüber. Die Gäste besaßen 52 Prozent, die Gastgeber 48. Interessant wird es bei den Schüssen: Helahu landete 4 von 13 auf dem Tor, Kōban Imperial 2 von 7. Die Quote hat sich kaum bewegt, doch die Zahlen lügen nicht.
Viele Schüsse, wenig Tore. Das ist das Problem, wenn man den Gegner auseinandergenommen hat, aber die Szene ging in die Überprüfung. Kein Treffer, keine Entscheidung. Helahu schoss mehr, traf öfter, reichte nicht. Kōban Imperial war sparsamer, aber auch nicht treffsicherer genug.
Die Gastgeber kamen aus drei Siegen und einem Unentschieden. Marcienso 4:0, Miskō 4:1, Firpo 1:1. Dazwischen die Niederlage gegen Municipal. Kōban Imperial lief schlechter: 0:1 gegen Guastatoya, 2:3 gegen Suchi-tepeques, 1:2 gegen Marcienso. In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht, aber die Stimmung schon.
Das Unentschieden lässt beide Teams unverändert. Helahu bleibt im vorderen Feld, Kōban Imperial sucht nach Kontinuität. Acht Runden, keine klare Trennung. Die Szene ging vorbei, ohne Ergebnis.