Null:0 – Stade Lausanne-Ouchy verteidigt Tabellenführerposition
Éverdon Sport und Stade Lausanne-Ouchy haben in der neunten Runde der Challenger-Liga ein torloses Unentschieden erreicht. Das Spiel endete 0:0, nachdem sich die Gastgeber im Stadion Éverdon lange Zeit behauptet hatten. Stade blieb damit ungeschlagen und führte die Tabelle an, Éverdon blieb auf dem dritten Platz.
Die Partie war von Anfang an körperlich geprägt. Bereits in der fünften Minute sah R. Freitas die erste Gelbe Karte, sieben Minuten später folgte T. Bouchlarhem. In der 14. Minute musste A. Sauthier seine Karte einstecken, 28. Minute: B. Conus. Die Gastgeber dominierten zunächst den Ball, 54 Prozent possession, aber es fehlte der entscheidende Impuls. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams bei Luftduellen gleichauf lagen – je 25 gewonnene Kämpfe.
interessant wird es in der 53. Minute. T. Bouchlarhem erhielt seine zweite Gelbe und wurde vom Platz gestellt. Stade stand nur noch zu zehnt, musste umstellen und verteidigen. In der 65. Minute brachten die Gäste gleich drei Spieler für die Defensive: M. Sartoretti, C. Sow und R. Freitas. Éverdon nutzte die Überzahl, aber fand kein Mittel. Die Statistik zeigt es: zwei große Chancen erzeugt, drei Schüsse aufs Tor, keine Treffer.
Die Gäste konzentrierten sich auf das Halten des Ergebnisses. 46 Prozent possession reichten, um den Ball zu halten. Sie hatten zwar weniger Angriffe – 83 gegenüber 93 –, aber weniger Fehler: 77 versus 76 missglückte Pässe. Bei den Tacklings lagen die Gastgeber vorn – 13 erfolgreiche gegenüber 6 –, aber das änderte nichts am 0:0. Die Torhüter beider Teams leisteten gleichen Dienst: jeweils drei gehaltenen Schüsse.
Was bleibt, ist die Tabelle. Stade führt mit 21 Punkten nach neun Spielen, unbeaten. Éverdon liegt auf Platz drei mit 16 Punkten, vier Siege, vier Unentschieden, eine Niederlage. Die Gäste haben ihre Negativserie gegen Éverdon beendet, die Gastgeber beendeten ihre Siegesserie nicht, aber sie verlängerten auch nicht ihre Unbesiegtheitsreihe. interessant wird es, wenn Stade weiter so spielt – aber das ist eine andere Geschichte.