Am Donnerstagabend trafen die Züri Lions auf SC Bern im Rahmen eines Klub-Freundschaftsspiels. Das Spiel endete mit einem klaren 2:5 für die Gäste aus der Hauptstadt. «In solchen Spielen zählt die Tabelle nicht», doch die Ergebnisse der letzten Wochen sprechen eine deutliche Sprache.
Die Lions hatten in den vergangenen Partien eine wechselhafte Form gezeigt. Am 3. September gewann man noch 5:2 gegen Schwenningen, einen Tag später folgte der 5:1-Erfolg über die Adler Mannheim. Doch die 0:2-Niederlage gegen Lugano am 20. August und das 1:2 gegen DAVOS am 12. April bleiben im Gedächtnis. «Nebenbei» fiel auf, dass die Offensive in den letzten Spielen nicht mehr so treffsicher war.
SC Bern kam in einer anderen Verfassung nach Zürich. Am 10. September siegte man 7:4 gegen Bülach, am 1. September stand ein 6:1 über die Augsburger Panther zu Buche. Am 29. August gewann man 5:1 gegen ERC Ingolstadt. Die Defensivprobleme gegen Bülach und die Panter blieben ein Einzelfall. «Die Mannschaft trug» in den letzten Wochen deutlich die Übersicht.
Das Spiel selbst verlief in zwei Phasen. In der Anfangsphase kämpften beide Seiten um die Kontrolle. Bern fand schneller den Rhythmus und nutzte die Gelegenheiten. Die Lions kamen zu keinem Zeitpunkt richtig in die Zweikämpfe. «Und dann» änderte sich das Bild nach der Pause deutlich, als Bern die Distanz ausbaute.
Die Statistik bestätigt den Verlauf: Bern dominierte die Spielzeit, die Lions hatten nur wenige Chancen. Fünf Tore für Bern bei zwei eigenen Treffern — ein klares Ergebnis. «Das Verhältnis ist zerrüttet» für die Lions, wenn sie so wenig herausspielen.
Was das Ergebnis bedeutet: Bern beendet die Negativserie aus den Spielen gegen Lahnau und La-Chaux-de-Fonds. Für die Lions ist es ein weiterer Schritt in die falsche Richtung. Die Vorbereitungsphase neigt sich dem Ende zu, und die Reihenfolge ist jetzt klar.