Balogun-Wechsel zu Everton platzt am Deadline Day
Zweifel des Angreifers am medizinischen Check-up lassen den Transfer scheitern – als Folge sagt Monaco auch den Camara-Deal mit Chelsea ab.
Der Wechsel von Folarin Balogun zu Everton ist am Deadline Day in letzter Minute geplatzt, nachdem der Angreifer eigene Zweifel an seiner körperlichen Untersuchung hatte. Als Folge sagte auch die AS Monaco den bereits vereinbarten Transfer von Lamine Camara zum FC Chelsea ab, der als Ersatz für Enzo Fernández vorgesehen war.
Balogun war am Dienstag mit einem Privatjet am Flughafen Liverpool John Lennon gelandet, der Wechsel schien reine Formsache. Everton und Monaco hatten sich am Vorabend auf eine Ablöse von 45 Millionen Euro plus fünf Millionen Euro an möglichen Zusatzzahlungen geeinigt. Im Vertrauen auf den Transfer hatte Everton bereits den Verkauf von Beto an die Fiorentina für 18 Millionen Euro freigegeben.
Beim medizinischen Check-up in Evertons Trainingszentrum Finch Farm fanden die Klubärzte dann Hinweise auf eine Verletzung des US-Nationalspielers. Monaco und der Spieler widersprachen und beteuerten, Balogun sei sofort einsatzfähig. Mit Blick auf die Deadline um 23 Uhr versuchte Everton dennoch, am Deal festzuhalten, und wollte die Konditionen nachverhandeln, für den Fall, dass sich die Verletzung als Belastung erweist.
Am Ende zog sich Balogun selbst zurück.
Die geplatzten Verhandlungen trafen an diesem Tag auch Chelsea. Monaco hatte den Verkauf von Camara an die Londoner bereits eingefädelt, zog sich davon aber zurück, kaum dass der Balogun-Transfer ins Wanken geriet. Chelsea wollte mit Camara den Abgang von Enzo Fernández auffangen. Everton, Chelsea und Monaco blieben am Ende alle drei ohne den jeweils gewünschten Spieler zurück.
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