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Transfers

Richard Hughes verlässt Liverpool Richtung Al-Hilal

Der Sportdirektor tritt nach gut zwei Jahren zurück und wechselt zum saudischen Klub. Unter seiner Führung gab der FC Liverpool rund 670 Millionen Pfund für Transfers aus.

Richard Hughes in dunklem Mantel und roter Krawatte auf den Tribünen

Richard Hughes ist als Sportdirektor des FC Liverpool zurückgetreten. Der 47-jährige Schotte wechselt laut übereinstimmenden Berichten zum saudischen Klub Al-Hilal.

Hughes war erst seit Juni 2024 im Amt, sein Vertrag an der Anfield Road hätte bis 2027 gelaufen. Er hatte dem Verein schon früher im Jahr mitgeteilt, gehen zu wollen, blieb aber bis zum Ende der Transferperiode, um den Wechsel von Bradley Barcola von Paris Saint-Germain noch abzuschließen. Insgesamt gab Liverpool unter seiner Verantwortung rund 670 Millionen Pfund für neue Spieler aus, allein in diesem Sommer waren es etwa 200 Millionen.

Der Klub veröffentlichte eine Erklärung, in der Hughes seinen Abschied begründete.

"I'll always follow and support the club with great affection, and I wish everyone involved nothing but success for this season and beyond", ließ Hughes über den Verein mitteilen.

Der Abgang kommt, während der Vorstand umstrukturiert wird: Auch Michael Edwards, bei der Muttergesellschaft Fenway Sports Group als Leiter des Fußballgeschäfts tätig, hatte zuvor seinen Rückzug angekündigt. Die Suche nach einem Nachfolger für Hughes leitet FSG-Präsident Mike Gordon, der sich ebenfalls äußerte.

"Richard joined us at the start of a period of change, embracing that responsibility by leading our football operations department and overseeing recruitment while also providing valuable support to our coaching staff. The results we achieved in these areas during this period are testament to this contribution. Nevertheless, we Respect Richard's life choices and wish him and his family well in their next venture", erklärte Gordon.

Hughes kam von Bournemouth nach Merseyside und war maßgeblich an der Berufung von Arne Slot als Nachfolger von Jürgen Klopp beteiligt. Mit nur zwei Neuzugängen, Giorgi Mamardaschwili und Federico Chiesa, wurde Slot in seiner ersten Saison auf Anhieb englischer Meister. Im vergangenen Sommer investierte Hughes dann kräftig: Alexander Isak kam für einen britischen Rekordbetrag, Florian Wirtz für 116 Millionen Pfund. Der Erfolg blieb jedoch aus, Liverpool wurde nur Fünfter. Hughes trennte sich daraufhin von Slot und holte mit Andoni Iraola den Trainer, den er bereits in Bournemouth verpflichtet hatte.

Kurzfristig sollen die Aufgaben von Hughes von mehreren Personen aufgefangen werden: FSG-Technikdirektor Julian Ward, dem Direktor für Fußballentwicklung Pedro Marques, dem stellvertretenden Sportdirektor David Woodfine, Chefscout Barry Hunter sowie Trainer Iraola selbst.

Auf dem Platz liefert Iraola bereits erste Ergebnisse: Sollte sich diese Laufform fortsetzen, dürfte der Umbruch im Vorstand für die sportliche Entwicklung zunächst zweitrangig bleiben.

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