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Richarlison im Streit mit Tottenham um Vertrag

Nach dem geplatzten Everton-Wechsel prüft Richarlison einen FIFA-Ausstieg aus seinem Vertrag, während Tottenham eine ablösefreie Freigabe ablehnt.

Porträt eines Fußballspielers in blauem Trainingsanzug mit ernstem Gesichtsausdruck
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Tottenham Hotspur und Richarlison streiten öffentlich um die restliche Laufzeit seines Vertrags. Der 29-jährige Brasilianer hat laut übereinstimmenden Berichten juristischen Rat eingeholt, um zu prüfen, ob er sich über die FIFA aus seinem noch neun Monate laufenden Kontrakt lösen kann.

Auslöser ist der geplatzte Wechsel zu Everton am Deadline Day. Die Bedingungen zwischen den Klubs standen, Tottenham wäre eine Ablöse von 35 Millionen Pfund sicher gewesen. Richarlison einigte sich jedoch nicht mit den Toffees über die persönlichen Konditionen und blieb in London.

Die Folge: Trainer Roberto De Zerbi strich ihn aus dem Premier-League-Kader. Bis Januar kann Richarlison in der Liga nicht auflaufen. In seinem Umfeld wächst die Überzeugung, dieser Ausschluss liefere die rechtliche Grundlage für den Vorwurf, der Klub verhindere die Ausübung seines Berufs.

Tottenham sieht das anders. Der Klub hält eine Freigabe ohne Ablöse für keine realistische Option und verweist zudem auf eine einseitige Verlängerungsoption über zwölf Monate bis zum Ende der kommenden Saison. Zu einer Ablösevereinbarung mit dem Spieler ist man nicht bereit.

Richarlison selbst hatte sich zuvor in einer Erklärung zu Wort gemeldet:

Aus Brasilien wird zudem Interesse von Vasco da Gama gemeldet, wohin es Richarlison nach eigenem Bekunden ohnehin zieht. Im Sturmzentrum der Spurs hat sich die Konkurrenz derweil verschärft: Dominic Solanke, seit September 2024 im Klub, steht bei 20 Toren, der im August verpflichtete Flügelspieler Sávio bei einem Treffer.

Bleibt die Pattsituation bestehen, dürfte der Fall erst im Januar Bewegung bekommen - entweder durch eine Leihe, einen Wechsel oder eine rechtliche Klärung über die FIFA.

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Verfasst von der Redaktion mit KI-Unterstützung und gegen Quellen geprüft