Pakistan Usbekistan 2 0 Indien U19 Australien U19 116/2 217 Maiwand Champions Pamir Legends 0 25/2 Mah-e-Par Stars Hindukush Strikers 0 41/3 Spiele →
Spiele

Kordoba in der Kritik: Sturz gegen Akron sorgt für Wirbel

Krasnodars Stürmer John Kordoba steht nach seinem Fall gegen Akron-Torwart Vitali Gudiev in der Kritik. Radimow, Schalimow, Billjaletdinow und Sinizyn äußerten sich scharf.

Cordoba in Krasnodars grüner Trikots kämpft mit Akron-Spielern um den Ball auf dem Stadionfeld

Nach dem 1:1 von Krasnodar gegen Akron in der vergangenen Woche ist im russischen Fußball eine Debatte über eine Schwalbe entbrannt. Krasnodars Stürmer John Kordoba war im zweiten Durchgang zu Boden gegangen, nachdem ihn Akron-Torwart Vitali Gudiev nur leicht berührt hatte. Mehrere Trainer und Experten haben den Vorfall scharf kritisiert.

Am deutlichsten wurde Wladislaw Radimow, ehemaliger Spieler von Zenit. Gegenüber „RB Sport" sagte er: „Ich dachte, Kordoba hätte das schon abgelegt, aber offenbar nicht. Für einen Stürmer seines Niveaus ist das schlicht eine Schande."

Auch Trainer Igor Schalimow äußerte sich, milder im Ton, aber ebenfalls kritisch: „Im Zeitalter des VAR so zu fallen, ist schon merkwürdig. Vor allem, wenn danach die Ärzte herausliefen. Andererseits hat der Stürmer alles für den Sieg getan."

Am weitesten ging Experte Rinat Biljaletdinow im Interview mit „Evro-Futbol.Ru". Er hielt die Szene für eindeutig: „Man hätte ihm die Karte zeigen müssen. Das war ein offensichtlicher Fall. Der VAR sollte eine offene Schwalbe auch im Nachhinein ahnden können, sogar nach dem Spiel, vielleicht auch während der Partie selbst. Gudiev berührte Kordoba sanft. Der hat eine Sekunde nachgedacht und dann das gezeigt, was wir gesehen haben. Ehrlich gesagt, ist er in meinen Augen gefallen."

Biljaletdinow ordnete den Vorfall auch in den Spielverlauf ein: Akron habe eine überraschend engagierte Partie geboten, Krasnodar sei ohne die Unachtsamkeit Gudievs möglicherweise sogar mit leeren Händen vom Platz gegangen.

Kommentator Sergej Sinizyn sprach von einem grundsätzlichen Problem: „Das ist die Geißel des modernen Fußballs, auch bei der WM 2026 gab es solche Szenen. Man wünscht sich ein höheres Niveau im Zweikampf." Trainer Alexander Tarchanow erinnerte an frühere Zeiten: „In unserer Zeit wäre so etwas nicht möglich gewesen."

Kordoba hat in dieser Saison der russischen Liga in vier Einsätzen ein Tor erzielt, sein Vertrag bei den Südrussen läuft bis zum kommenden Sommer. Krasnodar führt die Tabelle dennoch mit 19 Punkten an. Gudiev, der erst seit April 2024 für Akron im Tor steht, war bei dem Kontakt selbst nicht involviert.

Biljaletdinows Vorschlag, Schwalben notfalls auch nachträglich per Videobeweis zu bestrafen, dürfte die Diskussion um den Umgang mit Simulationen in der russischen Liga weiter befeuern, zumal der Fall Kordoba nun als Beispiel dafür angeführt wird.

Über diesen Beitrag

Von der Redaktion mit Hilfe von Algorithmen auf Grundlage der angegebenen Quellen erstellt

Quellen 32