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Chelsea: Alonso rechnet nach Brentford-Debakel ab

Chelsea verlor 0:3 bei Brentford und ist seit drei Ligaspielen sieglos. Alonso und Kapitän Colwill übten nach erneuten Standardgegentoren scharfe Selbstkritik.

Chelsea-Spieler in schwarzem Auswärtstrikot mit gelben Akzenten stehen vor dem Tor mit Brentford-Fans in rot-weißen Trikots im Hintergrund

Chelsea hat beim FC Brentford 0:3 verloren und ist nach dem Lokalderby im Westen Londons seit drei Ligaspielen ohne Sieg. Trainer Enzo Maresca fand nach der Partie deutliche Worte für die Leistung seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit.

Es war die elfte Niederlage im Kalenderjahr 2026 für Chelsea – mehr als im gesamten Jahr 2025, bei noch drei ausstehenden Monaten. Zudem kassierte die Mannschaft im fünften Ligaspiel in Folge unter Maresca mindestens zwei Gegentore.

Brentford traf erneut nach Standards, wie zuvor schon gegen Hull City. Es war das vierte Gegentor aus einem ruhenden Ball binnen fünf Premier-League-Partien. Lange Einwürfe und einstudierte Eckballvarianten gelten seit dem Aufstieg der Bees aus der Championship als deren Markenzeichen, und Chelseas Innenverteidigung stand erneut vor Problemen.

Levi Colwill, seit September 2023 Innenverteidiger bei Chelsea, trug die Kapitänsbinde. Colwill äußerte sich nach dem Abpfiff selbstkritisch gegenüber Sky Sports.

Colwill zufolge passte Brentford die Ecken in der Halbzeitpause an: Nachdem Brentford zweimal an den kurzen Pfosten gezielt hatte, erkannte Chelsea eine Lücke am langen Pfosten – dorthin fiel dann prompt der erste Eckball nach der Pause. Chelseas Standardspezialist musste laut Berichten von der Trainerbank aus zusehen, wie seine Anweisungen nicht griffen.

Maresca beschrieb gegenüber der BBC-Sendung Match of the Day eine geteilte erste Hälfte: Chancen erspielte sich seine Mannschaft ohnehin kaum: Im ersten Durchgang fehlte laut Maresca der letzte Pass für klare Abschlüsse.

Bereits nach dem 2:2 gegen Hull City vor einer Woche stand Chelseas Defensive in der Kritik, seither hat sich das Bild nicht gebessert. Bis zum nächsten Ligaspiel, am 10. Oktober gegen Bournemouth, bleiben durch die Länderspielpause drei Wochen Zeit.

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