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Rassismus-Vorwurf: Prozess gegen mutmaßlichen Carter-Beleidiger

Ein 19-Jähriger aus Essex bestreitet, England-Verteidigerin Jess Carter während der Frauen-Euro 2025 rassistisch beleidigt zu haben. Prozess im März in Cambridge.

Jess Carter in Englands Trikot, Verteidigerin, als Nahaufnahme dargestellt

Ein 19-Jähriger hat vor einem britischen Gericht bestritten, der englischen Nationalspielerin Jess Carter eine rassistische Nachricht geschickt zu haben. Aaryan Aggarwal aus Chigwell in der Grafschaft Essex stellte sich vor dem Chelmsford Magistrates' Court nicht schuldig, ihm wird vorgeworfen, eine beleidigende und bedrohliche Nachricht über Instagram versendet zu haben.

Die Nachricht soll am 17. Juli 2025 über Instagram verschickt worden sein, während der EM-Viertelfinalpause. Staatsanwältin Grace Court schilderte den Vorfall vor Gericht so:

Aggarwal wurde im September im Zuge der Ermittlungen festgenommen. Der zuständige Richter Christopher Maynard setzte den Prozess für den 3. März am Cambridge Magistrates' Court an und entließ Aggarwal gegen Kaution. Die Auflage lautet: kein Kontakt zu Carter und keine Posts über sie im Netz.

Carter, 28, stammt aus Warwick und spielte sechs Jahre für Chelsea FC Women, ehe sie 2024 zu Gotham FC in die USA wechselte. Mit England holte sie 2022 den ersten großen Titel der Frauen-Nationalmannschaft.

Der Prozess im März dürfte klären, ob es zu einer Verurteilung kommt.

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