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Rodri wird beim FC Barcelona bewusst dosiert

Trainer Hansi Flick lässt Rodri nach WM-Titel und spätem Wechsel behutsam an Belastung herangewöhnen – trotzdem ist er bereits bester Absicherer Barcelonas.

Hansi Flick und Rodri beim FC Barcelona Training

Rodrigo Hernández wird beim FC Barcelona dosiert eingesetzt.

Zum Ligastart gegen Elche (0:5) fehlte Rodri noch ganz, gegen Athletic (2:0) und Rayo Vallecano (5:2) kam er nur von der Bank. Eine Vorbereitung hatte er nicht absolviert. Grund dafür waren die Belastung durch den mit der spanischen Nationalmannschaft gewonnenen Weltmeistertitel, der anschliessende Urlaub, die Unklarheit über seine Zukunft und ein Wechsel nach Barcelona, der sich bürokratisch noch einige Tage hinzog.

Seither stand er zwar in der Startelf, absolvierte aber nur die knapperen Partien komplett: gegen Levante (2:4) und Sevilla (1:3). Gegen Valencia (0:5) und Racing (7:2) wurde er nach einer Stunde ausgewechselt, in der Champions League gegen Feyenoord (5:1) in der 83. Minute.

Die Zurückhaltung von Trainer Hansi Flick zahlt sich in der Statistik bereits aus: Rodri ist mit 9 Ballrückeroberungen der beste Absicherer Barcelonas in der Liga und kommt in seinen bislang sieben Pflichtspielen auf eine Passquote von 94,2 Prozent.

Wer Rodri aus seiner Zeit bei Manchester City kennt, sieht darin erst den Anfang. Flicks System ähnelt dem seines früheren Trainers Pep Guardiola, setzt aber, anders als bei City, phasenweise stärker auf Vertikalität statt auf reine Ballkontrolle — eine Umstellung, an die sich Rodri nach übereinstimmenden Einschätzungen erst noch gewöhnen muss, bevor sein volles Leistungsniveau erreicht ist.

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