Argentinien ohne Thiago Almada und Juan Foyth
Scaloni streicht Almada und Foyth wegen Verletzungen aus dem Aufgebot. Prestianni bleibt dabei, vor Messis Abschiedsspiel gegen Benin am 6. Oktober in Buenos Aires.
Thiago Almada und Juan Foyth fehlen bei den drei Länderspielen Argentiniens im September und Oktober. Nationaltrainer Lionel Scaloni musste beide wegen Verletzungen aus dem Aufgebot streichen. Die Reihe endet am 6. Oktober im Estadio Monumental in Buenos Aires gegen Benin, dem Abschiedsspiel von Lionel Messi.
Almada, 24, von River Plate, verliess das jüngste Ligaspiel seines Klubs früh und kam nicht rechtzeitig zurück. Erste Einschätzungen sprechen von mehreren Wochen Pause. Bei Foyth, 28, vom FC Villarreal, reicht das Problem weiter zurück: Der Verteidiger klagt seit Ende August über Muskelbeschwerden und hatte nach Angaben von Mundo Deportivo mehr als drei Wochen nicht gespielt. Das Trainerteam wollte kein Risiko eingehen. Für Foyth ist es gelegentlich eine Frage des Pechs: Er verpasste die Weltmeisterschaft 2018 sowie die Copa América 2021 und 2024. Nur 2022 in Katar war er dabei, als Weltmeister.
Ersatz ist offenbar nicht vorgesehen. Scaloni hatte die ursprüngliche Liste bereits um 6 Spieler aus der heimischen Liga und 3 aus dem Ausland erweitert, sie umfasst 37 Namen. Almada gehörte zu den 6 Nachnominierten, neben Nicolás Otamendi, Santiago Beltrán, Tobías Andrada, Leonel Flores und Tomás Palacios. Beltrán ist 21 und steht im Tor von River Plate. Die AFA gab die beiden Absagen bekannt, Nachrücker nannte sie zunächst nicht.
Der Spielplan: Am 30. September tritt Argentinien im Estadio Mario Alberto Kempes in Córdoba gegen Bolivien an, am 3. Oktober folgt im Monumental Burkina Faso. Bolivien liegt in der südamerikanischen WM-Qualifikation mit 20 Punkten aus 18 Spielen auf Rang 7.
Glimpflicher scheint der Fall Gianluca Prestianni auszugehen. Der Benfica-Spieler kam laut Record mit Beschwerden am linken Knöchel zum Lehrgang und trainierte zunächst getrennt. Nach einer erneuten ärztlichen Untersuchung bleibt er im Kader. Die medizinische Abteilung des Verbands sprach von einer reinen Prellung ohne schwere Verletzung. Er dürfte für die Spiele gegen Bolivien, Burkina Faso und Benin infrage kommen.
Auf Instagram zeigte Prestianni zwei Bilder vom Training. Auf einem ist die Spur im Gesicht aus dem Klassiker gegen den FC Porto im Estádio do Dragão noch zu sehen. Schiedsrichter Miguel Nogueira pfiff nichts und zeigte Prestianni wegen Meckerns die Gelbe Karte.
Messi hatte Anfang September seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt, nach 207 Länderspielen und 125 Toren. Cristian Romero führt die Mannschaft seither als Kapitän. Fällt bei Scaloni niemand mehr aus, könnte er die Abschiedsreihe mit einem weitgehend eingespielten Kader bestreiten.
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Quellen 7
- Prestianni já na seleção record.pt
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