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FK Rostow trennt sich von Cheftrainer Jonathan Alba

Nach 9 RPL-Spieltagen und 4 Niederlagen aus 5 Spielen endet die Ära Alba in Rostow. Alexander Mostowoi lehnt den Trainerposten ab, ihm fehlt die Lizenz.

Jonathan Albu, Generaldirektor von Rostow, im Anzug im Stadion.

Der FK Rostow hat sich von Cheftrainer Jonathan Alba und dessen Trainerstab getrennt. Der Klub gab die Entscheidung am 24. September offiziell bekannt. Der 44-jährige Spanier führte die Mannschaft seit Februar 2025, als Waleri Karpin sich auf die Arbeit mit der russischen Nationalmannschaft konzentrierte. Rostow steht nach 9 Spieltagen der RPL auf Rang 12, aus den letzten 5 Ligaspielen gab es 4 Niederlagen.

Generaldirektor Andrej Tschaika nannte gegenüber «Sport-Express» als Grund «einige Ergebnisse und einige Entwicklungen». Die Entscheidung sei gemeinsam mit der Führung gefallen. Der Journalist Iwan Karpow hatte zuvor geschrieben, der Abschied hänge mit der schwierigen Finanzlage des Klubs zusammen. Tschaika wies das zurück: «Da kommt alles zusammen. Mit den Finanzen ist beim Klub alles in Ordnung.» Man habe sich im Guten verabschiedet.

In seinem Telegram-Kanal wurde Tschaika deutlicher. Alba sei 2018 als Trainer-Analytiker gekommen und habe «nicht nach leichten Wegen gesucht». Dann folgte der Satz zur Lage: «Der Pokal freut uns, in der Meisterschaft kommen wir nicht vom Fleck. So kann es nicht weitergehen. Rostow muss sich aufrütteln.» Alba war auch in der Nationalmannschaft tätig.

Als möglicher Nachfolger wurde Alexander Mostowoi genannt, der frühere Nationalspieler und Profi von Celta Vigo. Er winkte ab. «Wozu brauche ich das? Um drei Spiele zu verlieren und mir anzuhören, dass ich an allem schuld bin? Die Fußballer spielen ja, ganz gleich, wer an der Seitenlinie steht», sagte Mostowoi.

Seine Trainerlizenz erwarb er im März 2025 nach den Lehrgängen des Russischen Fußballverbands. Sie erlaubt ihm bislang nur, Klubs der Liga PARI und darunter als Cheftrainer zu führen. In der RPL könnte er lediglich zum Trainerstab gehören.

Für Rostow heißt das: Die Suche beginnt bei den Bewerbern, die eine passende Lizenz besitzen. Sollte der Wechsel auf der Bank die Liga nicht beenden, dürfte der Druck im Tabellenmittelfeld rasch wachsen.

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