Real Madrid kehrt in die European Football Clubs zurück
Bei der Generalversammlung in Kopenhagen verkündete EFC-Präsident Al-Khelaifi die Rückkehr des Klubs – der Bruch durch die Super League 2021 ist damit beigelegt.
Real Madrid kehrt in die EFC zurück, die europäische Klub-Vereinigung. Das verkündete deren Präsident Nasser Al-Khelaifi während der Generalversammlung in Kopenhagen, der mittlerweile mehr als 900 Vereine angehören.
Damit ist der Bruch der Super League offiziell beigelegt. Zwölf Klubs waren 2021 aus dem europäischen Verbandsfußball ausgeschert, darunter der von Florentino Pérez geführte Real Madrid. Juventus und der FC Barcelona waren bereits früher zurückgekehrt. Vor einem Jahr, bei der Versammlung in Rom, besiegelten Al-Khelaifi und Barcelonas Präsident Joan Laporta die Aussöhnung mit einer Umarmung. Laporta saß auch in Kopenhagen im Saal.
Zur Annäherung beigetragen hat auch UC3, ein Gemeinschaftsunternehmen der führenden Klubs, das die TV-Rechte der Uefa-Wettbewerbe vermarktet und deren Einnahmen gesteigert hat. Die politischen Differenzen der vergangenen Jahre waren demnach vor allem kommerzieller Natur.
Vom Podium des Bella Center wandte sich Al-Khelaifi anschließend an Uefa-Präsident Aleksander Ceferin, der in der ersten Reihe saß. "Ich bitte dich im Namen der EFC, dich 2027 erneut um die Führung der Uefa zu bewerben", sagte er. Ceferin hatte seine laufende Amtszeit als letzte angekündigt, sich zuvor aber per Satzungsänderung die Möglichkeit einer zusätzlichen Amtszeit offengehalten.
Mit Real Madrids Rückkehr sind nun praktisch alle großen Vereine des europäischen Klubfußballs wieder gemeinsam in der EFC vertreten. Sollte Ceferin 2027 tatsächlich erneut antreten, könnte er sich auf den Rückhalt dieser geeinten Klublandschaft stützen.
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