Scaloni hält Nummer 10 bis zu Messis Abschied frei
Argentiniens Trainer Scaloni vergibt die Rückennummer 10 erst nach Messis Abschiedsspiel gegen Benin – danach soll sie dauerhaft neu vergeben werden.
Argentiniens Nationaltrainer Lionel Scaloni hat bestätigt, dass die Rückennummer 10 bis zum Abschiedsspiel von Lionel Messi für keinen Spieler freigegeben wird. Die Partie findet am 6. Oktober gegen Benin statt, davor bestreitet die Albiceleste Testspiele gegen Bolivien und Burkina Faso.
"In diesen Spielen wird niemand mit der Nummer 10 auflaufen. Wir sind nicht verpflichtet, sie irgendjemandem zu geben. Wir geben sie bis zu Leos Spiel niemandem, und dann schauen wir, wie sich die Lage entwickelt. Die Idee ist, dass sie danach jemand dauerhaft übernimmt", sagte Scaloni.
Messi, 39, hatte im September seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt, ausgelöst auch durch den Tod seines Vaters Jorge. Für Argentinien bestritt er 207 Länderspiele und erzielte 125 Tore, dazu kommen der WM-Titel 2022, zwei zweite Plätze bei Weltmeisterschaften und zwei Copa-America-Titel. Nach seinem Abschied hatte Scaloni bereits Cristian Romero zum neuen Kapitän ernannt.
Vor dem Spiel gegen Benin trifft Argentinien, in der WM-Qualifikation mit 9 Punkten aus 3 Spielen Tabellenführer, auf Burkina Faso, das im Afrika-Cup mit 6 Punkten aus 3 Spielen auf Platz 2 steht.
Sollte die Nummer 10 nach dem Spiel gegen Benin tatsächlich fest vergeben werden, wäre das der erste Schritt der Albiceleste in eine Zeit ohne Messi im Kader – nach dessen Rücktritt und der Ernennung Romeros zum Kapitän ein weiteres sichtbares Zeichen des Umbruchs.
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