Im Sommer 2017 zahlte Manchester City für Benjamin Mendy nach Berichten 52 Millionen Pfund, rund 57,7 Millionen Euro. Das war damals die höchste Ablösesumme, die je für einen Verteidiger geflossen war. Er kam von der AS Monaco, mit der er kurz zuvor die Meisterschaft in der Ligue 1 gewonnen hatte, und unterschrieb für sechs Jahre.
Angefangen hatte er bei Le Havre, wo er im August 2011 debütierte, kurz nach seinem ersten Vertrag. 2013 wechselte er für 3,5 Millionen Euro zu Olympique Marseille, drei Jahre später für 12 Millionen Euro nach Monaco. Mit der französischen U19 gewann er 2013 die Europameisterschaft.
In Manchester sammelte er Titel: den Ligapokal von 2017/18 bis 2020/21, den FA Cup 2018/19 und 2022/23, den Community Shield 2018 und 2019. Meistermedaillen der Premier League erhielt er für 2017/18, 2018/19 und 2020/21. Für die Titel 2021/22 und 2022/23 gab es keine, weil er gesperrt war beziehungsweise nicht gemeldet wurde und keine Einsätze hatte. Zum Gewinn der Champions League 2022/23 gehört er ebenfalls.
Für die Nationalmannschaft bestritt er von 2017 bis 2019 zehn Länderspiele. Beim Weltmeistertitel 2018 stand er im Aufgebot und spielte in einer Partie, gegen Dänemark. Er wurde zum Ritter der Ehrenlegion ernannt.
Im August 2021 wurde er nach einer Anklage wegen Vergewaltigung suspendiert. Das bedeutete das Ende seiner Zeit bei City, der Klub trennte sich im Juni 2023 von ihm. Danach ging er ablösefrei zum FC Lorient. Im Februar 2025 schloss er sich dem FC Zürich an, im Juli wurde der Vertrag nach acht Einsätzen im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst.
Am 16. September 2025 unterschrieb er bei Pogoń Szczecin einen Einjahresvertrag mit Verlängerungsoption. Bis Ende 2025 stand er noch in keinem Pflichtspiel auf dem Platz, ihm fehlte die Spielpraxis.