Oswaldo Enrique Blanco Mancilla
Stürmer · Volta Redonda · №19
Letzte Spiele
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Saisonstatistik
| Wettbewerb | Saison | Spiele |
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| Carioca - 1 | 2026 | 3 |
| Copa do Brasil | 2026 | 3 |
Über den Spieler
Von dort aus führte Oswaldo Blancos Weg quer über den Kontinent, durch Ligen, in denen kaum jemand seinen Namen kannte, bevor er ihn sich in Brasilien neu erarbeiten musste. Ausgebildet bei Atlético Nacional, spielte er sich dort nie fest und suchte sein Glück stattdessen in Argentinien, wo er bei Deportivo Merlo, Los Andes, Acassuso, Deportivo Laferrere und Sportivo Italiano durchreichte, ohne sich irgendwo lange zu halten. Über América de Cali kehrte er kurz in die Heimat zurück, ehe ihn die Karriere weiter nach El Salvador zu Alianza und schließlich nach Bolivien führte.
Dort, bei Atlético Palmaflor, Aurora und San Antonio Bulo Bulo, fand er über Jahre sein Auskommen in einer Liga, die international selten Beachtung findet – bis er mit einem bolivianischen Klub sogar in der Copa Libertadores auflief, dem prestigeträchtigsten Wettbewerb Südamerikas. Für einen Stürmer, der seinen Weg nie über die große Bühne, sondern über kleinere Ligen gehen musste, war das ein Ausrufezeichen.
Anfang 2026 wagte Blanco den Sprung nach Brasilien zu Volta Redonda. Dort avancierte er schnell zum besten ausländischen Torschützen in der Vereinsgeschichte – vier Tore reichten für diese Marke bei einem Klub, der selbst erst seit Kurzem etabliert ist. Für einen Spieler, der mit über einem Dutzend Stationen quer durch den Kontinent gezogen ist, war es die erste Rolle, in der er sich als Torjäger einen Namen machte statt nur als Durchgangsstation. Die kolumbianische Nationalmannschaft blieb ihm verwehrt, allenfalls ein Einsatz für eine Jugendauswahl wird ihm zugeschrieben.