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Kommentar zur Prognose
Auf Basis der Daten vom 31 Aug, 18:02Ich sehe einen klaren Sieg für Spartak Moskau. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Das Modell erwartet 4,5 Tore für die Gastgeber und nur 0,4 für Rodina Moskva. Eine Unentschieden-Wahrscheinlichkeit von 3 Prozent ist nahezu auszuschließen. Die drei wahrscheinlichsten Ergebnisse – 4:0 (13 Prozent), 5:0 (12 Prozent) und 3:0 (11 Prozent) – zeigen alle in dieselbe Richtung. Spartak dominiert auf allen gemessenen Ebenen, vom Ballbesitz über die Torchancen bis hin zur Effektivität.
Die Formkurven verlaufen nicht parallel. Spartak sammelte in den letzten fünf Spielen acht Punkte aus zwei Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage. Rodina brachte es auf vier Punkte – ein Sieg, ein Unentschieden, drei Niederlagen. Der Torunterschied spricht für sich: Spartak 7:5, Rodina 7:14. Besonders die Defensive der Gäste ist angreifbar. Gegen Orenburg im Pokal gab es 1:4, in der Liga gegen Baltika 0:3 und gegen Dinamo Moskau 1:3.
Die Begegnungen der letzten Jahre endeten allesamt zu Gunsten Spartaks. Am 25. Juli 2026 gewann man 3:0 in der Premjer-Liga, am 16. September 2020 siegte man 5:1 im Pokal. Rodina hat in diesen Aufeinandertreffen keine Zählweise gefunden. Das ist kein Zufall, sondern spiegelt die qualitative Lücke wider, die sich auch in den Statistiken zeigt: Spartak kreiert im Schnitt 2,29 große Chancen pro Spiel, Rodina kommt auf 0,8.
Die zeitliche Verteilung der Tore gibt Hinweise auf den Spielverlauf. Spartak erzielt die Hälfte seiner Treffer in den letzten 15 Minuten – 51 Prozent von 41 Toren. Gleichzeitig lässt man 47 Prozent der Gegentore in dieser Phase fallen. Rodina ist in der ersten Halbzeit aktiver: 26 Prozent der eigenen Tore fallen zwischen der 16. und 30. Minute, weitere 26 Prozent zwischen der 31. und 45. Minute. In der Defensive sind die Gäste jedoch in der zweiten Halbzeit verwundbar – 39 Prozent der Gegentore nach der Pause.
Diese Vorhersage gilt, solange Spartak seine Angriffskraft behält und Rodina nicht durch einen frühen Treffer überrascht wird. Ein schnelles Gegentor der Gäste könnte die Partie kippen, doch die Statistik spricht gegen ein solches Szenario. Spartak hat in dieser Saison bereits bewiesen, dass es auch gegen starke Gegner wie Zenit 2:0 gewinnt. Rodina verlor in dieser Phase 14 Tore in fünf Spielen – ein Muster, das sich nicht von heute auf morgen ändert.
Die erwarteten Tore von 4,5 für Spartak sind kein exaktes Ergebnis, sondern ein Durchschnitt über viele Simulationsläufe. In den meisten Fällen bedeutet das ein oder zwei Treffer mehr als erwartet. Die 86-Prozent-Wahrscheinlichkeit für drei oder mehr Tore zusammen bekräftigt diesen Eindruck. Rodinas 0,4 erwartete Tore deuten darauf hin, dass ein Tor der Gäste schon eher eine Ausnahme wäre.
Die Disziplinstatistiken zeigen keine kritischen Ausfälle. Spartak hat in den letzten drei Wochen keine Roten Karten erhalten. Bei Rodina erhielt Andrey Egorychev am 18. August 2026 eine Rote Karte, und Ruslan Fishchenko steht mit fünf Gelben Karten kurz vor einer Sperre. Ob diese Spieler heute fehlen, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen.
Letztlich ist es eine Frage der Klasse. Spartak spielt in der Premjer-Liga, Rodina hat sich dort noch nicht etabliert. Die Unterschiede in den Statistiken – 59 Prozent Ballbesitz versus 45 Prozent, 4,9 versus 3,6 Schüsse aufs Tor – sind nicht nur numerisch, sondern spiegeln den Spielstil wider. Spartak kontrolliert, Rodina reagiert. In einem Pokalspiel, das keine Rückspiel-Qualität hat, wird diese Dynamik wahrscheinlich zu einem klaren Ergebnis führen.