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Stadion

Albert le Coq Arena

Tallinn, Estland

Früher: Lilleküla Stadion

Dies ist kein Platz, der für die Ewigkeit gebaut wurde. Die Geschichte beginnt im Herbst 2000, als die Arbeiten auf einem freien Stück Land in Tallinn begannen. Es war kein Zufall, dass der Bau in dieser Jahreszeit startete; die Planung war strikt: Das Stadion musste bereitstehen, bevor die Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2002 begann. Der Architekt Haldo Oravas entwarf es im Auftrag des FC Flora, und am 2. Juni 2001, kaum ein Jahr später, öffnete es seine Tore. Die Eröffnungspartie fand vor 9323 Zuschauern statt.

Was diesen Platz von anderen unterscheidet, ist der Boden unter den Füßen. Während viele moderne Arenen auf Kunstrasen setzen, besteht die Fläche hier aus natürlichem Rasen. Eine Pacht von 99 Jahren sichert die Existenz des Ortes.

Seinen heutigen Namen trägt die Arena seit Januar 2002. Die Brauerei A. Le Coq kaufte die Namensrechte. Die Kapazität hat sich im Laufe der Jahre verändert. Nach der Renovierung, die 2018 abgeschlossen wurde und 7 Millionen Euro kostete, bietet der Platz heute 14336 Plätze.

Im August 2018 gastierte hier das Finale des UEFA-Supercups. Auch für Konzerte war der Ort eine Bühne: Aerosmith traten 2007 auf, und Lenny Kravitz sang 2005 hier. Die Mieter haben sich ebenfalls gewandelt. Der FC Flora ist seit der Eröffnung hier zu Hause, während FCI Levadia 2019 von Kadriorg hierher zogen. Nõmme Kalju nutzt die Arena nur sporadisch, wenn es um große Spiele geht.