Alberto Braglia
Modena, Italien
Früher: Stadio Cesare Marzari, Stadio Comunale
Die Flutlichtmasten ragen hoch über den Rand der Tribüne, und das Licht bricht sich in der Luft. Es ist ein Ort, an dem der Lärm der Züge mit dem der Fans konkurriert.
Die Farben dominieren das Bild. Gelb und Blau. Sie sind auf den T-Shirts der Fans, auf den Bänken der Tribüne und in den Rauchwolken, die bei einem Tor den Himmel verdunkeln. Die Erinnerung an die frühere Zeit ist präsent, aber der Fokus liegt auf dem jetzigen Bestand. Die Fans stehen mit dem Rücken zur Wand und geben sich nicht auf, wenn das Spiel gegen den Strom geht. Sie treiben die Mannschaft nach vorn, wenn die Kraft schwindet.
Der Rasen selbst ist eine Mischung. Er ist keine reine Naturwiese mehr. Die technischen Anforderungen der modernen Liga erzwangen eine Veränderung. Das System hält das Gras grün, selbst wenn der Winter naht oder der Boden durch das Spiel beansprucht wird. Die Grenzen zwischen dem Sport und der Infrastruktur sind hier fließend.