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Stadion

Braga Municipal

Früher: Estádio AXA
Braga Municipal
Braga Municipal Manuel Anastácio uploaded 2004-08-17 · CC BY-SA 3.0
Braga Municipal
Braga Municipal Leon from Taipei, Taiwan · CC BY 2.0
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Braga Municipal Leon from Taipei, Taiwan · CC BY 2.0

Gebaut wurde nicht auf einem Feld, sondern in eine Felsflanke hinein: Das Stadion sitzt im Granitsteinbruch am Monte do Castro, und von dort stammt auch der Name, unter dem es in Braga bekannt ist — A Pedreira, der Steinbruch. Der Entwurf kam von Eduardo Souto de Moura, der später den Pritzker-Preis erhielt; Eigentümerin ist die Stadt Braga.

Der Bau war für die UEFA Euro 2004 vorgesehen, und genau daran entschied sich die Rechnung. Die ersten Schätzungen bewegten sich im Bereich von rund 30 Millionen Euro, doch die Erd- und Felsarbeiten im Steinbruch verschoben alles: Am Ende standen 156 Millionen Euro. Während der Endrunde fanden hier zwei Gruppenspiele statt, am 18. Juni 2004 Bulgarien gegen Dänemark (0:2) und am 23. Juni 2004 die Niederlande gegen Lettland (3:0).

Mit der Eröffnung am 30. Dezember 2003 verließ SC Braga das Estádio 1.º de Maio. Die höchste amtliche Zuschauerzahl datiert vom 14. Februar 2010, als 30.186 Menschen das 2:1 gegen Marítimo sahen. Zwischen 2007 und 2010 lief der Platz aus einem Sponsorenvertrag heraus als Estádio AXA, während die Stadt darauf hinwies, dass der offizielle Name unverändert blieb. 2018 ließ der Verein für 3,5 Millionen Euro umbauen, wieder unter Souto de Moura, vor allem um die Zahl der Aufzüge zu verdoppeln.

Auf dem Naturrasen folgte ein Hybridrasen mit neuer Drainage und Bewässerung. Pokalabende hat der Platz ebenfalls gesehen, darunter 2019 ein Halbfinale der Taça de Portugal gegen den FC Porto.