Ejstrupholm Halle
Ejstrupholm, Dänemark
Die Ejstrupholm Hallen steht an der Vestergade, seit sie 1973 ihre Tore öffnete. Damals baute man sie, um den Sportbedarf der lokalen Vereine und der Schule zu decken. Der Bau war schlicht, die Architektur nicht dokumentiert. Im Jahr 1998 kam der entscheidende Umbau: Ein Aktivitätsraum mit Bühne wurde hinzugefügt, was der Halle eine neue Funktion gab. Seitdem ist sie mehr als nur ein Sporthaus.
Heute liegt der Fokus auf der Bühne und dem kleinen Saal, der Platz für hundert Personen bietet. Hier finden Konzerte statt, etwa von der Band Kandis, die hier ihr „Halleball“ gastierte. Die Hauptsporthalle mit ihren Handballfeldern und Badminton-Courts steht oft im Schatten dieser kulturellen Nutzung. Der Verein Ejstrup/Hærvejen Håndbold nutzt die Anlage, registriert als Spielort Nummer 3222 bei der dänischen Handballzentrale. Doch die Spiele sind nur ein Teil des Ganzen.
Wenige wissen, dass hier 1973 die erste Messeausstellung der Gemeinde stattfand. Heute ist der Donnerstagabend heilig: Die Gemeinschaft isst zusammen, von fünf Uhr abends bis neun. Sie ist ein Dach über dem Kopf der Kleinstadt.
Die Halle hat keinen Namen gewechselt. Seit 1973 heißt sie Ejstrupholm Hallen. Das ist genug. Niemand fragt nach dem Architekten.