Espace Roger-Boisrame
Pontault-Combault, Frankreich
Das Gebäude steht an der Avenue Charles Rouxel. Niemand in diesen Archiven hat notiert, wer den Namen Roger Boisrame trägt oder wann die Mauern errichtet wurden. Die Namen der Baufirmen sind nicht aufgetaucht. Die Zeit läuft hier anders als in den großen Hallen von Paris.
Der Boden besteht aus Holzleisten, wie man sie für Handball erwartet. Die Tribüne bietet Platz für 1250 Zuschauer. Die Ligue Nationale de Handball bestätigt diese Zahl auf ihrer offiziellen Seite. Andere Listen nennen 1300, vielleicht wenn man Stehplätze mitrechnet, aber die offizielle Quelle zählt nur die Sitze. Der Raum misst 44 Meter in der Länge und 24 Meter in der Breite. Die Decke ist zehn Meter hoch.
Seit 1994 spielt der Verein dort. Er wurde 1967 gegründet und kämpft heute in der Division 2. Die Fans kommen, um zuzusehen, auch wenn es keine Bundesliga ist. Das Spiel gegen Saran im November 2024 war ein Versuch, einen alten Rekord zu brechen, aber die genaue Zahl dieser alten Zuschauer ist nirgendwo verzeichnet. Ein anderer Verein aus Besançon hat mal 2983 Menschen in seine Halle gepfercht, aber das ist ein anderes Land.
Manche sagen, der Verein reist nicht als Statist an, wenn er nach Hause kommt. Die Halle ist funktional, sie ist kein Denkmal. Es gibt keine riesigen Fenster, die auf die Berge zeigen, obwohl die Alpen nah sind. Die Wände sind grau. Das Licht kommt von oben. Wenn der Ball den Boden berührt, ist das der einzige Moment, der zählt. Die Tabelle sagt nicht alles. In solchen Spielen zählt der Wille mehr als die Statistik.