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Stadion

Grenzlandstadion

Früher: Heinz-Brands-Kampfbahn

Der Platz an der Seminarstraße war einmal eine Ziegelei. Zwischen 1925 und 1927 ließ Rheydt, damals noch eine eigenständige Stadt, auf dem Gelände eine Kampfbahn errichten; am 17. Juni 1927 wurde sie eröffnet. Am Eingang steht bis heute ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs, geschaffen von Walther Kniebe.

Von 1934 an trug die Anlage den Namen eines SA-Mannes, Heinz-Brands-Kampfbahn, bis 1945 — danach kehrte sie zur alten Bezeichnung zurück. Der Krieg ließ vom Stadion ohnehin wenig übrig: 1943 zerstörten Bombenangriffe es vollständig, auf dem Gelände richteten die Amerikaner zeitweise ein Lazarett ein.

Was in den fünfziger Jahren daraus wurde, besteht buchstäblich aus der zerstörten Stadt. Für die Ränge verbaute man 300.000 Kubikmeter Trümmerschutt aus der Rheydter Innenstadt, darauf kamen Betonstufen. Die zweite Eröffnung fand am 3. Juli 1960 statt, und aus demselben Jahr stammt auch die höchste je gezählte Besucherzahl: 25.000 kamen zum Landesturnfest, nicht zu einem Fußballspiel. Damals fasste die Anlage rund 30.000 Zuschauer.

Geblieben sind davon 10.000 Plätze, etwa 2.500 zum Sitzen, der Rest Stehplätze. Auf dem Naturrasen spielen heute die zweite Mannschaft von Borussia Mönchengladbach in der Regionalliga West und die Frauen in der 2. Bundesliga.

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Datum Spiel Ergebnis
23 Aug B. Mönchengladbach Frauen — SC Sand Frauen 1:2
2 Aug B. Mönchengladbach Frauen — Carl Zeiss Jena Frauen 1:2