Gressbanen
Oslo, Norwegen
Früher: Græsbanen
Das Stadion in Oslo ist eine Etappe in der Geschichte des norwegischen Fußballs. Seit 1918 heißt es Græsbanen, benannt nach dem Rasenplatz, als Kiesplätze noch üblich waren. Die Gründungsgesellschaft A/S Græsbanen hat es einst gebaut. Der Platz wurde 2001 umgebaut, damit er ganzjährig genutzt werden kann. Im Sommer steht Kunstrasen für den Fußball zur Verfügung, im Winter wird er mit künstlichem Eis überzogen, damit Bandy gespielt werden kann.
Die Nationalmannschaft Norwegens hat hier lange gespielt. Von 1919 bis 1927 wurden siebzehn Länderspiele ausgetragen, bevor man nach Ullevaal Stadion wechselte. Im Jahr 1920 und 1921 wurde hier das norwegische Pokalendspiel entschieden. Ørn-Horten schlug Frigg 1920 mit 1:0, und Frigg bezwang Odd 1921 mit 2:0. Die Zuschauerkontingente der damaligen Jahre variieren in den Quellen. Es gibt Zahlen von 17 000 für ein Spiel gegen die Niederlande.
Heute ist die Anlage im Besitz der Stadt Oslo. IF Ready ist der aktuelle Betreiber und spielt seine Heimspiele hier. Die Kapazität schwankt in den Angaben je nach Quelle zwischen 1200 und 2000 Plätzen. Die Adresse ist Stasjonsvn 24.