PalaFarfalle
Padua, Italien
Die PalaFarfalle ist kein Monument aus Stein, sondern ein Bau, der sich verändert hat. Der innere Kern des Ortes ist ein Parkett, das für den Handballbau optimiert wurde. Es ist nicht aus Gras, sondern aus einem Material, das den schnellen Richtungswechseln der Spieler standhält. Die Zuschauerplätze sind gering, aber sie bilden eine Enge, die das Spiel näher an die Geschehnisse rückt. Man sitzt nicht fern vom Geschehen, sondern fast im Raum der Athleten. Die Akustik ist daher nicht die eines Himmels, sondern die eines Raums, in dem jeder Ball aufschlagen gehört wird.
Die Architektur des Daches ist das markanteste Merkmal. Es ist eine Kuppel, die von weissen Ständern getragen wird, die in den Himmel ragen. Sie sind wie die Finger einer Hand, die etwas festhält. Unter diesem Schutzspiel die Teams der Serie A2 ihre Partien. Die Atmosphäre ist geprägt von der Nähe der Wände. Es fehlt der Wind, der bei offenen Stadien die Bälle beeinflusst, aber die Wärme des Publikums bleibt im Raum. Die Schule der Spieler findet hier statt, und die jungen Talente, die im sogenannten «Campus Talent» ausgebildet werden, kennen die每一条 Linie dieses Bodens.
Die Umgebung ist ein Parkplatz, der fast leer steht, wenn kein Spiel stattfindet. Ein einzelner Lieferwagen steht vor der Seite, die zur Stadt hin ausgerichtet ist. Dahinter stehen Wohnblöcke, die die Arena umgeben, als wären sie Zuschauer. Die Stadt Padua hat keinen anderen Ort, der so sehr auf den Ballsport spezialisiert ist. Die PalaFarfalle ist daher nicht nur ein Haus, sondern ein Teil des urbanen Gewebes. Sie ist ein Ort, an dem man nicht nur zuschaut, sondern die Zukunft des Handballs sieht.