Stadio Ettore Giardiniero - Via del Mare
Lecce, Italien
Früher: Stadio Carlo Pranzo (vor 1966), Stadio Via del Mare (1966–2002)
Am 11. September 1966 wurde in Lecce zur Eröffnung gegen Spartak Moskau gespielt, 1:1; das erste Pflichtspiel folgte am 2. Oktober. Ein Jahr später kam Santos mit Pelé und gewann 5:1.
Das Bauwerk, das heute steht, ist im Kern das von 1985/86. Der Umbau fiel gross aus: aus 16 000 Plätzen bei der Eröffnung, über 20 500 nach dem Umbau von 1976, wurden 55 000. Sicherheitsauflagen und die Pflicht zu reinen Sitzplätzen drückten die Zahl später auf 40 670, ein Umbau von 2019 für 3 660 000 Euro auf die heutige Grössenordnung. Der belegte Höchstwert der jüngeren Zeit liegt bei gut 25 000, im April 2022 in der Serie B gegen Pisa.
Den Namen trägt es seit Januar 2002 nach Ettore Giardiniero, Bürgermeister von Lecce zwischen 1983 und 1985, der den Umbau durchsetzte; im Sprachgebrauch blieb es Via del Mare.
Genutzt wurde der Platz auch ausserhalb des Vereinsbetriebs: 1987 trug Milan hier zwei Heimspiele im UEFA-Pokal aus, weil San Siro gesperrt war, 1994 las Johannes Paul II. eine Messe, 1997 gehörte das Stadion zu den Spielstätten der Mittelmeerspiele. Für deren Neuauflage 2025/26 ist der nächste Umbau vorgesehen.