Stadion der Jahnsportanlage St. Tönis
Tönisvorst, Deutschland
Früher: YAYLA-Sportpark, Arthur-Markiewicz-Park der Jahn-Sportanlage
Die Jahnsportanlage St. Tönis ist mehr als ein Fußballfeld; sie entstand 1958 in Tönisvorst. Die Gemeinde St. Tönis erwarb ein fünf Hektar großes Grundstück, um eine Sportstätte zu schaffen. Der Hauptplatz, ein Naturrasen, dient SC St. Tönis als Heimspielstätte, während eine separate Kunstrasenfläche die Abteilung der DJK Teutonia nutzt. Hinter den Tribünen verläuft eine 400-Meter-Hauptkampbahn, die den Charakter des Geländes als Mehrzweckanlage unterstreicht.
Die Kapazität wird allgemein mit 1.500 Plätzen angegeben, wobei kleinere Abweichungen in verschiedenen Verzeichnissen existieren. Was den Platz auszeichnet, ist nicht die Größe, sondern seine Struktur: Er liegt an der Rosenstraße, doch das gesamte Areal ist auch unter der Adresse Gelderner Straße 69 bekannt. In der Geschichte trug der Sportpark verschiedene Namen. Von seiner Eröffnung bis heute ist er als Stadion der Jahn-Sportanlage oder Stadion der Jahnsportanlage St. Tönis im Gedächtnis der Stadt verankert. Sponsoringmaßnahmen führten später zu Bezeichnungen wie YAYLA-Sportpark oder Arthur-Markiewicz-Park der Jahn-Sportanlage.
Ein besonderer Moment in der jüngeren Geschichte betraf ein DFB-Pokalspiel gegen Eintracht Frankfurt im August 2026. Aufgrund der hohen Nachfrage wurde die Partie in das Grotenburg-Stadion nach Krefeld verlegt, wo etwa 10.800 Zuschauer anwesend waren. Diese Verschiebung zeigte, dass das lokale Interesse die Kapazitäten des eigenen Platzes überstieg. Der Rasen bleibt das Zentrum des Alltags.