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Stadion

Vivacom-Arena Georgi Asparuhov

Sofia, Bulgarien

Früher: Levski-Stadion, Georgi-Asparuchow-Stadion, Vivacom Arena – Georgi Asparuchow

Vivacom-Arena Georgi Asparuhov, Sofia, Bulgarien
Vivacom-Arena Georgi Asparuhov Voventurestm · CC BY-SA 3.0
Vivacom-Arena Georgi Asparuhov, Sofia, Bulgarien
Vivacom-Arena Georgi Asparuhov Keranov · CC BY-SA 4.0

2013 begann der Umbau damit, dass der Sektor A mit 300 Kilogramm Sprengstoff niedergelegt wurde. Die neue Tribüne stand 2016 und brachte 6.000 Plätze, doch weiter kam das Vorhaben nicht. Die Haupttribüne hat seither weder Dach noch Fassade, 2021 wurde von eindringendem Wasser berichtet. Für Spiele der UEFA-Kategorie 3 wird die Anlage deshalb mit deutlich weniger Plätzen geführt, als sie nach dem Umbau zu Sitzplätzen 1999 einmal fasste.

Der Name wechselte mehrfach, und jeder Wechsel hat einen Anlass. Bis 1990 hieß der Platz Lewski-Stadion, dann wurde er nach Georgi Asparuchow benannt, dem 1971 verstorbenen Spieler des Vereins. Von 2017 bis 2024 kam der Name eines Geldgebers hinzu; nachdem der Vertrag auslief, trägt die Anlage zur Saison 2024/2025 wieder allein den Namen Asparuchows.

Der Zuschauerrekord steht bei 60.000 und wurde zweimal erreicht: am 4. März 1970 im Viertelfinale des Europapokals der Pokalsieger gegen Górnik Zabrze und am 16. September 1973 gegen Pirin Blagoewgrad.

Am 2. März 2011 kam es beim Ewigen Derby gegen ZSKA Sofia zu schweren Ausschreitungen, bei denen 32 Polizisten verletzt und 23 Personen festgenommen wurden. Zwischen den Spieltagen dient der Platz auch als Konzertbühne, unter anderem 2011 für Roxette und Sting, 2013 für Depeche Mode und 2016 für Queen + Adam Lambert. Der Rasen wird seit dem Umbau von 2007 beheizt, entwässert und beregnet.