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Stadion

Wildparkstadion

Karlsruhe, Deutschland

Früher: Wildparkstadion

Choreographie der Karlsruher Fans beim sog. Abschiedsspiel vom Wildparkstadion des Karlsruher SC gegen die Würzburger Kickers am 3. November 2018.
Choreographie der Karlsruher Fans beim sog. Abschiedsspiel vom Wildparkstadion des Karlsruher SC gegen die Würzburger Kickers am 3. November 2018. Carolus requiescat · CC BY-SA 4.0
Wildparkstadion, Karlsruhe, Deutschland
Wildparkstadion H. Zell · CC BY-SA 3.0
Vor dem Hintergrund des Karlsruher Wildparkstadions spielen am 10. Mai 2010 die Frauenfußball-Mannschaften des TSV Jahn Calden und Karlsruher SC gegeneinander.
Vor dem Hintergrund des Karlsruher Wildparkstadions spielen am 10. Mai 2010 die Frauenfußball-Mannschaften des TSV Jahn Calden und Karlsruher SC gegeneinander. Herr Tunichgut · CC BY-SA 3.0

Das Stadion in Karlsruhe verbindet Tradition mit moderner Architektur

Der Karlsruher SC trägt seit 2023 seine Heimspiele im neuen BBBank Wildpark aus. Das Stadion wurde vollständig neu erbaut und am 19. Juli 2023 mit einem Spiel gegen Liverpool FC eröffnet, das der KSC mit 2:4 verlor. Die Baukosten beliefen sich auf 166 Millionen Euro, deutlich mehr als die ursprünglich veranschlagten 113 bis 123 Millionen.

Das neue Stadion bietet Platz für 33.180 Zuschauer und verfügt ausschließlich über Sitzplätze. Die Naturrasenfläche ist mit einer Heizungsanlage ausgestattet, die 2007 installiert wurde und im neuen Stadion beibehalten wurde. Diese Heizung führte dazu, dass große Konzerte auf dem Spielfeld seither untersagt sind.

1955–2018“ zu erkennen, das an die Ära des alten Stadions erinnert.

Die Beleuchtung wurde nach den Standards des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für Fernsehsendungen installiert.

Das alte Wildparkstadion wurde 1955 eröffnet und bot ursprünglich Platz für etwa 55.000 Zuschauer. Über die Jahre schrumpfte die Kapazität durch Renovierungen und Sicherheitsbestimmungen auf rund 28.000 Plätze. Von 2018 bis 2023 stand das Stadion leer, bevor es durch einen kompletten Neubau ersetzt wurde. Das Architekturbüro AGN Niederberghaus & Partner GmbH war für die Planung verantwortlich.