AB Kopenhagen besiegte Sønderjyske im Achtelfinale des dänischen Pokals mit 3:1. Das Spiel am Dienstagabend endete mit einem klaren Heimsieg, der die Gastgeber in die nächste Runde schickte. Die Gastgeber kontrollierten von Beginn an den Rhythmus, während die Gäste nur selten gefährlich wurden.
Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen, doch nach der Pause änderte sich das Bild. M. Hoppe traf in der 57. Minute zum 1:0, C. Grening legte in der 61. Minute nach. Interessant wird es dann, als Sønderjyske nicht aufgab. S. Diop verkürzte in der 90. Minute mit Plus zwei Sekunden, doch J. Fernandes schloss in der 86. Minute bereits ab. Und dann war das Spiel entschieden.
Die Statistik zeigt ein klares Bild: AB Kopenhagen hatte 75 Prozent Ballbesitz, Sønderjyske nur 25 Prozent. Die Gastgeber führten 91 Angriffe gegen 95 der Gäste, doch nur zwei von vier Toren landeten beim Gegner. Viele Schüsse, wenig Ergebnisse — die Chancen gingen bei den Gästen verloren.
Die Auswechslungen in der 46. Minute, als vier Spieler gleichzeitig gewechselt wurden, zeigten die Dringlichkeit der Gäste. Doch der Versuch, das Spiel zu wenden, scheiterte an der Struktur der Abwehr. Nebenbei fiel auf, dass AB Kopenhagen nur zwei gelbe Karten erhielt, während die Gäste drei verwarnt wurden.
Der Sieg beendet eine Negativserie der Gastgeber, die in den letzten Spielen nicht gewonnen hatten. Die Gäste hingegen bleiben ohne Punktgewinn in dieser Runde. Was den Ausgang bestimmte, war weniger die Statistik als die drei entscheidenden Minuten zwischen der 57. und 61. Spielminute. Wir hatten einen Auswärtssieg vorhergesagt, doch der Match ging einen anderen Weg — die Konstanz der Gastgeber brach den Erwartungswert.