Die chinesische Frauen-Auswahl siegte bei den Asienspielen in der Gruppenphase mit 5:1 über die Philippinen. Zwei Tore fielen in der ersten Halbzeit, drei weitere in der zweiten. Der Sieg war klar, aber die Szene ab der zweiten Minute zeigte, wie die Chinesinnen das Spiel aufzogen. und dann kam das, was sie erwartet hatten.
Wang Yanwen war die entscheidende Figur. Sie erzielte in der zwanzigsten Minute das erste Tor, vierzig Minuten später das zweite und in der fünften Viertelstunde nach der Pause das dritte. und dann stand sie dreimal im Torverhältnis, ehe sie in der achtzigsten Minute ausgewechselt wurde. Nebenbei: Sie erhielt in der siebzigsten Minute eine gelbe Karte.
Die Philippinen kamen nur einmal zum Zuge. S. Leach traf in der fünfundsechzigsten Minute, aber der Ausgleich blieb aus. Die Chinesinnen zogen die Fäden, auch wenn sie hinten manchmal offen standen. Chen Qiaozhu erhöhte in der neunundvierzigsten Minute, Yuan schoss das sechste Tor in der Verlängerung – eigentlich ein eigenes, aber im Protokoll steht es als Treffer für China.
Beide Teams kamen vor diesem Spiel auf vier Punkte. China lag auf Platz eins, die Philippinen auf Platz zwei. Nach dem Spiel hat die Tabelle wieder eine andere Form. Die Chinesinnen haben drei Spiele absolviert, die Philippinen ebenfalls. Das Verhältnis ist zerrüttet, wer vorher gleichauf war, ist jetzt getrennt.
Die chinesische Mannschaft hatte zuvor gegen Hong Kong fünf Tore geschossen, gegen die Philippinen kamen sie auf sechs. interessant wird es in der nächsten Runde. Die Philippinen verloren zum ersten Mal in dieser Gruppenphase, aber ob das die Wende bringt, steht auf einem anderen Blatt.