In der 24. Runde der Primera C setzte sich Kleypol am Montagabend mit 1:0 gegen Mercedes durch. Das Tor fiel in der 26. Minute durch J. Genez. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie wenig aus den Chancen gemacht wurde. Nebenbei fiel auf, dass beide Teams jeweils vier Eckstöße hatten, aber die Qualität der Abschlüsse unterschiedlich war.
Mercedes bekam in der 50. Minute einen Elfmeter zugesprochen. L. Sanchez Olmos stand vor dem Tor, scheiterte aber. Das war der Moment, in dem sich das Spiel eigentlich hätte wenden können. Und dann kam nichts mehr. Kleypol hielt, was es hatte, und verlor nicht den Glauben an einen Sieg.
Die Statistik zeigt ein Bild, das nicht sofort zur Entscheidung passt. Kleypol hatte 129 Angriffe gegen 104, aber nur sechs Schüsse davon trafen das Ziel – genau einer. Mercedes war mit zwei Schüssen effizienter. Fünf Gelbe Karten für die Gäste, drei für die Gastgeber. Die Disziplin spielte hier keine große Rolle.
In der Tabelle bleibt die Kluft erhalten. Mercedes liegt auf Platz neun mit 36 Punkten aus 27 Spielen, Kleypol auf Platz 13 mit 26 Punkten aus 26 Partien. Der Unterschied von zehn Punkten ist spürbar, aber nicht unüberbrückbar. Was Kleypol braucht, ist Konstanz, nicht einzelne glückliche Tage.
Unsere Vorschau hatte auf einen Auswärtssieg gesetzt, mit 49 Prozent Sicherheit. Der Matchverlauf hat diese Rechnung nicht erfüllt. Es war die Effizienz von Mercedes in der Endphase, die den Unterschied machte – oder besser gesagt, das Fehlen davon. Manchmal zählt nicht, wer mehr versucht, sondern wer im richtigen Moment den Ball ins Netz bringt.