In der Runde der letzten 64 des ungarischen Pokals setzte sich Újpest am 13. September 2026 mit 2:0 gegen die Straßen durch. Die Partie ging über die reguläre Spielzeit hinaus, denn erst in der Verlängerung fielen die Tore. M. Zeke erzielte das erste nach 101 Minuten, A. Krajcsovics legte das Schlusszeichen nach 117 Minuten.
Die Gastgeber zeigten sich zunächst aktiv. Sie hatten die Kugel öfter bei sich, die Statistik nennt 46 Prozent Ballbesitz. Doch die Chancen blieben dünn: zwei Treffer auf Ziel, sechs daneben. Újpest kontrollierte das Geschehen ruhiger, fünfzehn Eckbälle sprachen für mehr Druck als der Ballbesitz allein.
Erst die Verlängerung brachte die Wende. «Und dann» kam der Moment, den die Statistik nicht zeigt: Zeke nutzte eine Lücke, der Ball landete im Netz. Die Straßen versuchten, nahe zu kommen, doch die Abwehr stand. Nach einer Stunde und 57 Minuten war die Partie entschieden.
Nebenbei fiel die Zahl der Karten: vier Gelbe pro Seite, keine Roten. Die Schiedsrichter gaben sich Mühe, das Spiel offen zu halten. Újpest belieferte sich mit acht Freistößen, die Gastgeber mit fünf – ein Hinweis darauf, dass die Straßen sich zu viele Fouls leisteten.
Die Statistik spricht von 120 Angriffen für die Heimmannschaft und 130 für Újpest. Viele Schüsse, ein Tor. Das bedeutet, dass die Chancen verpasst wurden. Übrigens parierte der Újpest-Keeper glänzend, als die Straßen noch einmal nachlegten.
Interessant wird es bei den jüngsten Ergebnissen. Újpest ist seit fünf Spielen ungeschlagen, die Straßen verloren zuletzt gegen Szeged 2011. Der Markt sieht ein torarmes Spiel, doch die Verlängerung hat gezeigt, dass die Entscheidung nicht immer im 90. Minute fällt.