Am Stadion am Brentanobad trafen die Frauen von Eintracht Frankfurt auf Paris Saint-Germain in der dritten Qualifikationsrunde der UEFA Women's Champions League. Das Spiel endete 1:1. «und dann» – so könnte man den Beginn beschreiben, als Larissa Mühlhaus in der vierten Minute den ersten Treffer für die Heimmannschaft erzielte. Sieben Minuten später glich Naomie Feller aus, und die Partie hatte ihren Lauf genommen.
Die ersten zwanzig Minuten brachten mehr als man erwartet hätte. «interessant wird es», wenn man bedenkt, wie schnell die Gäste reagierten. PSG musste nicht lange suchen, um den Anschluss zu finden. Seit acht Spielen ungeschlagen waren die Franzosinnen gekommen, und auf einmal stand es wieder ausgeglichen. Die Heimmannschaft wirkte zunächst bestürzt, dann fand sie zurück in ihre Struktur.
In der zweiten Halbzeit veränderte sich wenig am Ergebnis, aber viel am Spielverlauf. Paulina Käte Krumbiegel kam in der 57. Minute ins Spiel und sollte den weiteren Verlauf mitbestimmen. Dilara Acikgöz erhielt in der 62. Minute die erste gelbe Karte für Eintracht Frankfurt. «nebenbei» laufen solche Situationen oft über die Bühne – ein falscher Stellungswechsel, ein zu später Zugriff.
Die Eintracht verstärkte sich mehrfach. Romee Leuchter folgte Krumbiegel, Rebecka Blomqvist wurde eingewechselt, Jackie Groenen in der 76. Minute. Larissa Mühlhaus bekam ihre zweite gelbe Karte in der 70. Minute, was den defensiven Charakter der Schlussphase prägte. PSG brachte Erëleta Memeti, Merveille Kanjinga und Anaïs Ebayilin in den letzten Minuten. Die Gastgeber warteten seit Wochen auf einen Sieg, und dieses Unentschieden fühlte sich wie eine Halbzeitlösung an.
Die Statistik zeigt zwei gelbe Karten für Eintracht Frankfurt, keine für Paris Saint-Germain. Das spiegelt wider, wie die Heimmannschaft das Spiel verteidigte. Viele Schüsse gab es nicht zu verzeichnen, und die wenigen Chancen wurden genutzt. «ein Fehler entscheidet» – in solchen Qualifikationsspielen zählt jeder Moment.
Das 1:1 bedeutet für Eintracht Frankfurt, dass die Hinspielvorbereitung abgeschlossen ist. Die Gastgeber liegen in der Qualifikation auf Kurs, auch wenn der Vorsprung nicht groß ist. Paris Saint-Germain bleibt ungeschlagen, aber die Siege wurden knapper. Die Rückrunde wird zeigen, wer die besseren drei- oder vier Minuten hatte.