London City Lionesses und Manchester United trafen in der Frauen-Superliga aufeinander. Das Spiel endete 2:1 für die Gastgeberinnen. Der Sieg kommt überraschend, denn Manchester United liegt viert und hat mehr Punkte.
Neun Minuten waren vergangen, da gab es die erste Entscheidung. J. Zigiotti Olme köpfte ins eigene Tor. Nebenbei erhielt sie später die gelbe Karte, dreißig Minuten. Der Vorsprung war klein, aber er zählte.
In der zweiten Halbzeit kamen die Wechsel. Sechsundsechzig Minuten: Sandberg wurde durch Kafaji ersetzt. Dann dreizehn Minuten später: Zigiotti Olme, Terland, Corrales. Interessant wird es, wenn man sieht, wie die Lionesses den Ball hielten. Sechzig Prozent Besitz, einhundertneunundvierzig Angriffe.
Man United kam nicht klar. Vierzig Prozent Ballbesitz, neunundneunzig Angriffe. Van de Donk traf achtundachtzig Minuten. Der Ausgleich stand. Aber das Spiel war noch nicht entschieden.
Zehn Minuten über die volle Zeit hinaus. Awujo schoss zum 2:1. Das Stadion wurde still. Ein Fehler entscheidet. Manchmal ist es ein Eigentor, manchmal eine schwere Minute in der Nachspielzeit.
Die Zahlen zeigen, wer dominierte. London City hatte zehn Schüsse auf das Tor, Manchester United vier. Die Gastgeberinnen schufen eine große Chance, die Gäste keine. Fünfzehn Raumungen gegen dreiunddreißig – Manchester United verteidigte, aber nicht lange genug.
Sechsundzwanzig Punkte trennen die Mannschaften in der Tabelle. London City liegt sechste, Manchester United vierte. Der Sieg beendet keine Serie, aber er zeigt: Die Gastgeberinnen werfen alles nach vorn, wenn es darauf ankommt.