Paris Saint-Germain Frauen besiegten Eintracht Frankfurt Frauen am Dienstagabend mit 5:1. Das Spiel in der 3. Qualifikationsrunde der UEFA Women's Champions League fand auf dem eigenen Campus statt. Die Gastgeberinnen brachen damit die Unentschieden-Serie aus dem letzten Aufeinandertreffen am 26. August.
Die Partie zeigte von Beginn an, wer die Initiative übernehmen wollte. PSG dominierte den Ballbesitz mit 57 Prozent und kontrollierte das Tempo. Frankfurt kam nie richtig in die Zweikämpfe, zudem zog die rote Karte einen Spielerinnenstatus nach sich. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie wenig Chancen beide Seiten verwerteten.
Das erste Tor fiel zur Halbzeitpause. Merveille Kanjinga nutzte 36 Minuten die Defensive der Gäste aus und legte den Grundstein für den weiteren Verlauf. Nebenbei: die Eintracht-Spielerin Tara Elimbi Gilbert erhielt zuvor bereits die erste gelbe Karte der Partie.
Rebecka Blomqvist erhöhte nach der Pause auf 76 Minuten. Frankfurt versuchte, durch Wechslungen gegenzusteuern, doch die Tordifferenz sprach eine klare Sprache. Eintracht brachte Lina Altenburg und weitere Kräfte ins Spiel, doch der Rückstand wuchs weiter.
Merveille Kanjinga bestätigte ihre Vormittagsleistung mit dem zweiten Treffer zur 95. Minute. Sakina Karchaoui verwandelte zwei Elfmeter — 105 und 113 Minuten — und Rasheedat Ajibade beendete den Abend mit dem fünften Treffer in der 120. Minute und einer Sekunde. Die Statistik zeigt: beide Teams hatten jeweils keine Treffer aus dem Off-Target, die Chancen gingen teils ungenutzt vorbei.
Eintracht Frankfurt verließ die Qualifikation mit einem Bein in der Niederlage. Die Gastgeberinnen stehen damit im Aufwind und müssen zu Hause liefern, wenn sie den nächsten Schritt gehen wollen. Das Unentschieden vom August ist Geschichte, die Szene ging in die Überprüfung: hier entschied die Effizienz über den Ausgang.