Piast Gliwice hat am Montagabend im Stadion von Radomiak Radom mit 2:0 gewonnen. Das Spiel in der achten Runde der Ekstraklasse endete für die Gastgeber mit zwei Toren Unterschied. Hugo Vallejo traf in der 45. Minute und Jakub Labojko verwandelte einen Elfmeter in der 67. Minute. Die Gäste beendeten die Negativserie, die sie gegen die Top-Teams dieser Liga hatten.
Interessant wird es bei den Chancen. Radomiak schoss 20 Mal, davon neun aufs Tor. Piast kam auf 12 Schüsse, vier davon trafen ins Ziel. Der Platz war schwer, die Gastgeber brachten den Vorsprung über die Zeit nicht mehr zurück. Eigenlich hätten sie mehr aus ihren Möglichkeiten machen müssen, aber das Tor sah anders aus.
Wir hatten einen Tipp abgegeben: Sieg für Piast mit 38 Prozent Sicherheit. Und genau das passierte. Die Gäste waren klar in der Favoritenrolen, und sie nutzten das. Labojko traf beim Elfmeter, Vallejo hatte das Spiel in der Halbzeitpause bereits entschieden. Nebenbei fiel auf, wie wenig Piast brauchte, um das Spiel zu kontrollieren.
- Besitz: Radomiak 47, Piast 53
- Schüsse: Radomiak 20, Piast 12
- Eckbälle: Radomiak 14, Piast 4
Die Tabelle zeigt, was das bedeutet. Piast steht auf Platz 6 mit 13 Punkten nach acht Spielen. Radomiak ist auf Platz 14 mit nur 8 Punkten. Der Unterschied war vor dem Spiel bereits sichtbar, aber heute wurde er deutlich. Die Gäste kamen aus drei Siegen in Folge, die Gastgeber hatten keine klare Linie gefunden.
Zwei Gelbe Karten fielen bei Radomiak, eine bei Piast. Die Auswechslungen kamen früh, besonders bei den Gastgebern. Jakub Lewicki musste nach 45 Minuten runter, Rafał Wolski ebenfalls. Bei Piast wechselte man in der 70. Minute zwei Spieler gleichzeitig, um das Ergebnis zu sichern.
Was bleibt, ist die Erkenntnis: Radomiak braucht mehr als nur Abschlüsse, um Punkte zu holen. Piast zeigt, wie man mit wenig Ballbesitz gewinnt. Und morgen steht das nächste Spiel an, wo die Gäste versuchen werden, den Abstand zu den Spitzenmannschaften zu vergrößern.