Im Clausura-Spiel der neunten Runde endete die Begegnung zwischen Rayo Suliano und Portuguesa mit einem 1:1-Unentschieden. Die Gastgeber lagen nach sechs Minuten in Führung, ehe der Gastverein zur Halbzeit ausglich. «Und dann» kam die rote Karte für den Torschützen, was den weiteren Spielverlauf bestimmte.
José Luis Ochoa Machado brachte Rayo Suliano früh in Front. Die Gäste reagierten mit Christopher Montaña, der in der zehnten Minute verwarnt wurde. German Aguirre zog in der siebenundzwanzigsten Minute ebenfalls eine gelbe Karte ein. Interessant wird es, als Aguirre in der einunddreißigsten Minute zum Ausgleich verwandelte — und dann in der zweiten Ergänzungszeit der ersten Halbzeit die rote Karte sah.
Die Szene ging in die Überprüfung, doch die Entscheidung stand: Aguirre verließ das Feld in der fünfundvierzigsten Minute und zwei Plussekunden. Rayo Suliano reagierte mit drei Wechseln in der vierundvierzigsten Minute. Portuguesa musste mit zehn Männern den Rest des Spiels bestreiten und verteidigte das Ergebnis. Nebenbei fiel auf, dass die Gastgeber mehr Angriffe starteten — achtundachtzig gegenüber sechsundsechzig — aber die Chancen nicht konsequent nutzten.
Die Statistik zeigt ein unentschlossenes Bild. Rayo Suliano behielt mit fünfundfünfzig Prozent den Ball, Portuguesa kam auf einundvierzig. Beide Teams schossen siebenmal, davon je drei aufs Tor. Doch die Effizienz unterschied sich: Die Gastgeber hatten drei große Chancen, die Gäste keine einzige. «Der Eigengewächs traf beim ersten Einsatz» — so könnte man Ochoa Machados Führungstreffer beschreiben, doch die Zahlen zeigen: Viele Bälle, wenig Ergebnisse.
In der Tabelle bleibt Portuguesa mit dreiunddreißig Punkten auf dem vierten Platz, Rayo Suliano liegt mit vierundzwanzig Punkten auf dem zwölften. Die Gäste hatten zuvor fünf Spiele ohne Niederlage absolviert, die Gastgeber zeigten eine Mischung aus Sieg und Niederlage. Wir hatten einen Sieg der Gäste prognostiziert, doch der Match ging anders — die rote Karte in der ersten Halbzeit änderte alles.