Amazulu hat das Auftaktmatch der Premier-League-Saison in Stellenbosch mit 1:0 für sich entschieden. T. Ngwenya setzte den entscheidenden Punkt in der 59. Minute nach einem Foulelfmeter. Die Gastgeber blieben lange am Ball, doch die Gäste nutzten den einzigen klaren Moment.
Interessant wird es, wenn man den Verlauf betrachtet. Stellenbosch spielte über die Aussen und versuchte, durch viele Pässe nach vorn zu kommen. Doch die Abwehr von Amazulu blieb ruhig und lief sich den Ball abnehmen, ohne in Panik zu geraten. Der Elfmeter kam, als ein Gastgeber im Strafraum einen Gegner zu Fall brachte. Ngwenya verwandelte sicher.
Nebenbei fiel die Verteilung der Karten auf. Vier Gelbe für die Gäste, zwei für die Gastgeber. Die Spieler blieben diszipliniert, wenn auch mit gelegentlichen Ausrutschern. In der 62. Minute wurde M. Lebusa ausgewechselt, wenig später folgten weitere Wechsel bei beiden Seiten. Trainerarbeit zeigte sich in der Anpassung an die Spielphase.
Die Zahlen sagen wenig über den Spielverlauf aus. Stellenbosch hatte 48 Prozent Ballbesitz, aber nur einen Schuss aufs Tor. Amazulu schoss drei Mal ins Ziel und traf einmal. Die Gastgeber schossen fünf Mal innerhalb des Strafraums, doch die Treffsicherheit von 14 Prozent spricht für eine defensiva Organisation. Ein Match, das in drei oder vier Momenten entschieden wurde, das übrige war Hintergrund.
Amazulu steht nun mit 10 Punkten auf Platz 4, Stellenbosch mit 6 Punkten auf Rang 9. Die Gäste haben einen Sieg in Serie, die Gastgeber müssen zu Hause liefern. Es war ein Anfang, der viel Raum für die kommenden Spiele lässt.