Afrikanische Meisterschaft 2026/27
Liga 2026 Beendet
Gruppenphase · Gruppe 1
2026Saison in Zahlen
Vereine
Alle TeamsÜber den Wettbewerb
Die Afrikameisterschaft ist die wichtigste Turnierserie für Nationalmannschaften im Handball des Kontinents. Sie wird von der African Handball Confederation (CAHB) ausgerichtet und bildet den Ausgangspunkt für die Qualifikation zu den IHF Weltmeisterschaften und den Olympischen Spielen. Im Gegensatz zum Vereinshandball, der jährlich stattfindet, wird diese Meisterschaft alle zwei Jahre ausgetragen. Sie zählt zu den ältesten handballerischen Wettbewerben Afrikas, da die erste Austragung bereits 1974 stattfand.
Am Turnier nehmen in der Regel sechzehn Mannschaften teil, die in vier Gruppen eingeteilt werden. Die besten zwei Teams jeder Gruppe qualifizieren sich für das Final Eight, bei dem im K.-o.-System um den Titel gespielt wird. Da es sich um eine Begegnung von Nationalverbänden handelt, gibt es keine Auf- und Abstiege. Die Teilnehmer stammen aus den Mitgliedsstaaten des Kontinents, wobei traditionell starke Nationen wie Ägypten und Tunesien im Herrenbereich dominieren. Beide Verbände führen die Titelliste mit jeweils zehn gewonnenen Meisterschaften. Ägypten sicherte sich zudem die Titel bei den Ausgaben 2024 und 2026, während Angola im Frauenwettbewerb mit sechzehn Titeln die erfolgreichste Nation ist.
Die Afrikameisterschaft unterscheidet sich grundlegend von der Afrikanischen Klubmeisterschaft. Während dort die Landesmeister der einzelnen Länder gegeneinander antreten, bilden die Nationalteams den Kern dieses Wettbewerbs. Die Ergebnisse der Afrikameisterschaft bestimmen zudem, welche Mannschaften den afrikanischen Kontinent bei den großen globalen Handballturnieren vertreten. Die sportliche Hierarchie wird durch diesen Wettbewerb festgelegt, ohne dass es eine strukturelle Verbindung zu den nationalen Ligen gibt. Der Fokus liegt rein auf der internationalen Repräsentation der Verbände.
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