Am 9. September 2026 trafen die Frauen von Bensheim-Auerbach auf Borussias Dordmund in der Bundesliga. Das Spiel endete 26:31 für die Gäste. Wir hatten auf die Gastgeber gesetzt, doch der Match veränderte unsere Einschätzung. Und dann zeigte sich, warum die Rechnung nicht aufging.
Bensheim-Auerbach stand nach zwei Spieltagen auf Platz vier, Dordmund auf Platz drei. Die Gäste gewannen beide bisherigen Partien, die Gastgeber hatten einmal verloren. Interessant wird es, wenn man die vergangenen Begegnungen betrachtet: Dordmund hatte im Mai und im April bereits gegen die gleiche Mannschaft gespielt und jeweils gewonnen.
Die Statistik des Abends sprach für sich. 31 Tore fielen auf der einen Seite, 26 auf der anderen. Nebenbei fiel auf, dass Dordmund auch in den letzten Spielen regelmäßig über 30 Tore erzielte – gegen Leipzig 36, gegen Neakarulmer 35. Bensheim-Auerbach hatte am Wochenende noch 33:33 gegen Halle-Neustadt gespielt, also ein Unentschieden erreicht. Und dann kam der Unterschied.
Der Sieg brachte Dordmund auf vier Punkte, Bensheim-Auerbach blieb bei drei. Die Tabelle änderte sich in der Reihenfolge nicht, aber die Stimmung im Stadion war eine andere. Die Gastgeber konnten den Rückstand nicht aufholen, obwohl sie im ersten Teil des Spiels noch mitgezählt hatten.
Was den Unterschied machte, war weniger die Quote als die Qualität der Abschlüsse. Dordmund nutzte ihre Chancen, während Bensheim-Auerbach in entscheidenden Momenten kam zu spät heraus. Interessant wird es jetzt, wenn beide Teams aufeinandertreffen – aber nicht am Spielfeldrand, sondern in der Tabelle. Die Lücke ist klein, doch der Sieg gehört eindeutig den Gästen.