Unentschieden nach zwei Platzverweisen
Brinje-Grosuplje und Koper endeten in der dritten Runde der 1. SNL bei einem 1:1. Der Gastgeber ging durch ein Eigentor von G. Agyemang in der neunzehnten Minute in Führung, bevor K. Manseri in der siebenundfünfzigsten Minute für die Gäste ausglich. «interessant wird es», wenn man bedenkt, dass das Spiel am Ende von zwei roten Karten geprägt war.
Die Partie entwickelte sich von Beginn an zu einer physischen Auseinandersetzung. E. Milosevic sah bereits in der fünften Minute die erste Gelbe Karte, G. Agyemang folgte unmittelbar darauf. In der vierundzwanzigsten Minute wurde Milosevic nach einer weiteren Verwarnung des Platzes verwiesen. Nebenbei fiel auf, dass Brinje-Grosuplje trotz der Überzahl durch den Roten nicht weiter Zugang zum Spiel bekam.
Koper übernahm nach der Halbzeit das Tempo. Die Gäste hatten mit 131 Angriffen fast doppelt so viele wie die Gastgeber mit 69. Doch die Effizienz fehlte: Von 15 Schüssen landete nur einer im Tor, während die viereinhalb Minuten vor dem Ende ausreichten, um den Ausgleich zu erzielen. «ein Derby mit eigener Rechnung» könnte man sagen, wenn es um die unterschiedlichen Ansätze ginge.
Die Statistik zeigt ein klares Bild: Koper dominierte mit 63 Prozent Ballbesitz, doch die Trefferquote war bei beiden Seiten vernachlässigbar. Brinje-Grosuplje hatte 37 Prozent Kontrolle, zwei Schüsse Richtung Tor, wobei einer den Weg ins Netz fand. Koper schoss 15-mal, traf aber nur einmal auf Ziel — und genau diese eine Chance zählte.
Am Ende blieben zwei Spieler auf der Bank. R. Maher erhielt in der vierundsiebzigsten Minute seine rote Karte für Brinje-Grosuplje, was die Partie endgültig entschärfte. Die Gäste zeigten Disziplin und erhielten keine weiteren Sperren. «standen nur noch zu zehnt» beschreibt den Schlussabschnitt, als beide Teams auf der Suche nach einem Treffer waren.
Die Tabelle änderte sich nicht grundlegend. Koper bleibt auf dem zweiten Platz mit fünfzehn Punkten aus acht Spielen. Brinje-Grosuplje liegt weiterhin auf Rang acht mit acht Punkten aus neun Begegnungen. «die Verhandlungen sind festgefahren» trifft es vielleicht nicht, aber beide Teams haben noch Luft nach oben.