Am Dienstagabend traf die Handball-Mannschaft von Debrecen auf Mezőkövesdi KC im Rahmen eines Kulturaustausches. Das Spiel endete mit 38:27 für die Gastgeber, ein deutliches Ergebnis im Sinne des Sports.
Debrecen kam direkt aus einem anderen Testspiel. Am 7. August hatte man Békés mit 35:29 bezwungen, und die Form scheint stabil zu sein. Die Mannschaft bringt es über die Zeit und findet ihre Rhythmuselemente.
Mezőkövesdi hingegen spielt seit Monaten keine Pflichtspiele mehr. Der letzte Auftritt datiert vom 20. Februar, als man gegen BFKA-Balatonsfüred triumphierte. Seitdem ist Stille eingekehrt, und der Gegner musste sich auf das Studium der alten Ergebnisse verlassen.
Die Statistik des Abends zeigt eine klare Dominanz. Mit elf Toren Vorsprung kontrollierte Debrecen das Geschehen, während Mezőkövesdi kaum Mittel fand, um den Rückstand zu verkürzen. Die Verteidigung der Gastgeber liess wenig durch.
Für den Gastgeber ist dies der zweite Sieg in Folge, was die Stimmung im Team stützen kann. Für Mezőkövesdi bleibt die Frage nach der Spielpraxis offen. Solche Freundschaftsspiele sind gut gemeint, aber die Lücke in der Wettkampfpraxis ist spürbar.