Gif und Varberg trafen am Samstag, den 10. Oktober 2026, in der Allsvenskan aufeinander. Das Spiel endete 30:30. Für den Zweitplatzierten war das ein unerwarteter Ausgang, für den Tabellenzwölften ein verdienter Punktgewinn. Wir hatten einen Sieg für die Hausherren prognostiziert, doch der Ball wollte nicht so fallen, wie wir dachten.
Die Tabelle vor dem Match sprach klar für Gif. Drei Spiele, drei Siege, sechs Punkte – die Hausherren waren auf der Überholspur. Varberg hingegen kämpfte um jede Chance: zwölfter Platz, ein einziger Punkt nach zwei Unentschieden und einer Niederlage. «Der Markt sieht ein torarmes Spiel», doch hier zeigte sich etwas anderes. Die Gastgeber kamen zurück ins Spiel, wenn es einmal stockte.
Die jüngste Formkurve der Hausherren war beeindruckend. Nach dem 35:28 gegen Tiryö und dem knappen 30:29 gegen Västerås Irsta HF folgte das 28:26 gegen Tumba. Varberg hingegen hatte mit 23:30 gegen IFK Ystad und 32:34 gegen Drott verloren. Ein Unentschieden gegen Aranas und zwei Remis gegen Tiryö zeigten: Die Gäste konnten jederzeit einen Gang zulegen.
30:30 – so viel Torwartparaden und schnelle Übergänge steckten in diesem Spiel, ohne dass es in der Statistik sichtbar wird. Varberg stand tief und kompakt, nutzte den Standard, als es darauf ankam. Gif leistete sich zu viele Fouls in entscheidenden Momenten. Der Kapitän der Gäste zog die Mannschaft mit, als die Gastgeber einen Vorsprung ausbauen wollten.
Für Gif bedeutet das Unentschieden, dass der Vorsprung in der Tabelle kleiner wird. Drei Punkte hätte es sein können. Varberg hingegen hat nun zwei Punkte gesammelt und zeigt, dass der Abstiegskampf nicht vorzeitig entschieden ist. «In der Kabine rumort es», wenn man so will, doch das ist eine Bewertung, keine Tatsache. Die Tatsache ist, dass Varberg aufholt.
Die Allsvenskan 2026 gewinnt an Spannung. Was wie eine klare Sache begann, wurde zu einem Spiel, das über die letzten Minuten entschieden wurde. Gif wird sich überlegen müssen, wo die Schwachstellen liegen. Varberg beweist, dass man nicht aufgeben darf, solange die Uhr noch läuft.