Am Freitag, den ersten August, trafen Hullby und Carr zu einem Klub-Freundschaftsspiel der Frauen aufeinander. Das Spiel endete mit 28:22 für die Gastgeberinnen. Interessant wird es, wenn man betrachtet, wie dicht das Ergebnis am Ende war. Nebenbei zeigt der Ausgang auch, dass beide Teams noch Luft nach oben haben.
Die Partie dauerte insgesamt 60 Minuten in zwei Halbzeiten à 30 Minuten. Hullby ging in der ersten Hälfte leicht in Führung und konnte den Vorsprung bis zur Pause halten. Und dann kam die zweite Hälfte, in der Carr versuchte, den Anschluss zu finden. Die Entscheidung fiel letztlich in den letzten zehn Minuten.
Statistisch lässt sich festhalten: Hullby hatte mehr Torgelegenheiten und nutzte diese konsequenter. 28 Tore fielen auf ihrer Seite, 22 auf der von Carr. Das Verhältnis von Chancen zu Treffern war bei beiden Mannschaften unterschiedlich. Viele Schüsse mit wenigen Toren bedeuten, dass die Chancen verpasst wurden.
Was das Ergebnis bedeutet, ist vor allem für die Vorbereitung relevant. Beide Teams stehen noch am Anfang ihrer Saisonvorbereitung. Ein solches Spiel gibt Trainerarbeit Raum zur Überprüfung von Taktiken. Und dann zeigt sich, wo noch Anpassungsbedarf besteht.
Der Unterschied von sechs Toren ist nicht vernachlässigbar, aber auch nicht entscheidend für die künftige Entwicklung. Hullby hat einen klaren Vorteil in der Umsetzung gezeigt. Carr wird analysieren müssen, warum die Defensive in der zweiten Halbzeit zu viele Räume ließ. Nebenbei bleibt festzuhalten: Freundschaftsspiele dienen primär dem Finden, nicht dem Beweisen.