Am Dienstagabend endete das Duell der Handbollsligan unentschieden, Helsingborg und Ammo HK trennten sich mit 32:32. Wir hatten auf einen Heimerfolg gesetzt, die Sicherheit lag bei fünfzig Prozent. Der Satz, den wir uns ausdachten, hielt nicht, das Spiel drehte sich anders.
Beide Klubs starten mit null Spielen und null Punkten in die Tabelle, ein leerer Eintrag, der nichts aussagt. Die Teams haben aber bereits eine Reihe von Begegnungen absolviert, das zeigt sich in den letzten Ergebnissen. Helsingborg verlor knapp gegen Kristianstad und unterlag Rödbergslidts ebenfalls hauchdünn, Ammo HK musste gegen Jästads IF Hf und Skanella das Nachsehen haben.
Die Offensive beider Seiten war in dieser Partie gleichermaßen effektiv. Zwölf Tore mehr als erwartet schlugen sich in der Bilanz nieder, doch keiner der Kontrahenten konnte den entscheidenden Vorsprung herausarbeiten. Nebenbei fiel auf, dass beide Abwehrreihen in der zweiten Halbzeit nicht mehr so stabil standen wie zu Beginn.
Wir hatten den Heimsieg prognostiziert, die Rechnung ging nicht auf. Der Grund lag nicht in einem einzelnen Moment, sondern in der Balance, die sich im Lauf der Zeit verschob. Ammo HK nutzte die Fehler, die Helsingborg in der Defensive machte, und hielt den Anschluss, als es kritisch wurde.
Das Unentschieden bedeutet für beide Seiten, dass der Start in die Saison keinen klaren Impuls setzt. Drei Punkte wären eine Orientierung gewesen, jetzt bleibt die Lage offen. Wer in den nächsten Begegnungen konsequenter abschließt, wird den Vorteil haben.