In der Round of 64 des ungarischen Pokals setzte sich Győri ETO am 13. September 2026 mit 5:1 gegen Carpatha durch. Die Gäste aus Győr zeigten von der ersten Minute an, wer hier das Sagen haben wollte. Carpatha hatte zuvor drei Siege in Folge gefeiert, doch das änderte nichts an der Rechnung auf dem Platz.
Und dann kam das, was man in der Taktik als »frühes Spiel« bezeichnet. In der 18. Minute traf N. Rotaru, zwei Minuten später J. Bennette, und in der 29. Minute legte V. Djukanovic nach. Dreimal die gleiche Seite, dreimal derselbe Rhythmus. Interessant wird es, wenn man sieht, wie schnell eine Mannschaft den Rhythmus verliert – hier geschah das in weniger als zwanzig Minuten.
Carpatha reagierte mit der einzigen Chance, die sie bekamen. In der 57. Minute erzielte K. Varga per Elfmeter den Anschlusstreffer. Nebenbei fiel auf: Die Gäste ließen sich durch den Treffer nicht irritieren. Sie spielten weiter wie bisher, und das sollte sich lohnen.
Die zweite Halbzeit endete mit einer klaren Balleroberung. M. Huszar traf in der 87. Minute, D. Stefulj in der 90. Minute. Fünf Tore für Győri ETO, eines für Carpatha. Die Quote hat sich kaum bewegt – wer so viele Chancen in einer Halbzeit vergibt, zahlt dafür.
Carpatha steht nach dieser Niederlage da, wo sie auch vorher standen: in der zweiten Liga, mit dem Ziel, aufzusteigen. Győri ETO hingegen zeigt, dass sie den Weg in den Pokal ernst nehmen. Der vierte Sieg in Serie für die Gäste, wenn man die Ergebnisse der letzten Wochen betrachtet – und das ist mehr als nur eine Zahl.