Am Donnerstagabend traf Krasnodar (Frauen) auf Dynamo-Sinara Wolgograd in der Superliga. Das Spiel endete 22:31 für die Gäste. Interessant wird es, wenn man die Tabellenkonstellation betrachtet: Beide Mannschaften stehen nach drei Spieltagen auf den Rängen sieben und acht, beide haben je einen Sieg, zwei Unentschieden und null Niederlagen, beide sammeln zwei Punkte.
Nebenbei zeigt die jüngere Vergangenheit ein ähnliches Bild. Krasnodar verlor am 14. September gegen Rostow-Don mit 22:28 und unterlag am 10. September den Frauen von ZSKA Moskau 23:32. Dynamo-Sinara hatte am 19. September gegen Tschernomorotschka mit 23:33 verloren und am 8. September gegen Swesda Swenigorod 27:29.
Die Partie selbst bleibt in den Zahlen verborgen. Es gibt keine Minutenangaben, keine Aufschlüsselung der Phasen. Was bleibt, ist das Endergebnis und die Tatsache, dass Dynamo-Sinara damit ihre Negativserie beendete. Krasnodar hingegen verlor völlig den Faden in einem Spiel, das in keiner Hinsicht erkennbar war.
Die Tabelle ändert sich nicht wirklich. Zwei Punkte nach drei Spielen bedeuten nichts weiter als den Start einer Saison. Der Abstand zwischen Platz sieben und acht ist ein Punkt — oder keine Stelle, wenn man genau hinsieht. Beide Mannschaften haben gleich viele Siege, gleich viele Unentschieden, gleich viele Niederlagen.
Und dann bleibt die Frage, was ein solches Spiel erzählt. Ein Ergebnis von 22:31 spricht von einer klaren Differenz, aber die Recent Results beider Teams zeigen, dass diese Differenz nicht neu ist. Dynamo-Sinara hatte bereits im Mai gegen Krasnodar gewonnen, Krasnodar hatte im Mai zuvor ebenfalls verloren. Die Saison beginnt, und die Muster sind bereits erkennbar.