Bei einem Klub-Freundschaftsspiel am 15. August 2026 traf Lemgo auf Flensburg-Handewitt. Das Spiel endete mit 32:34 für die Gäste. «Und dann» fiel die Entscheidung erst spät, wie es bei solchen Begegnungen oft ist.
Lemgo ging mit einer gewissen Erwartungshaltung ins Spiel. Die letzte Begegnung gegen Magdeburg ging noch verloren, 30:35. Vorher hatte man aber auch Siege gegen GWD Minden und Ferndorf gefeiert. Die Stimmung war also nicht negativ, aber die Spannung spürbar.
Flensburg-Handewitt kam anders rüber. Am Vortag hatte man gegen Eisenach mit 31:28 gewonnen. In den Wochen davor stand auch ein Spiel gegen Füchse Berlin mit 38:43 zu Buche, wenn auch mit einem Minus. «Interessant wird es» immer dann, wenn man sieht, wie man aufeinander trifft.
Die Gäste übernahmen die Initiative. Nicht durch überlegene Statistiken, sondern durch bessere Umsetzung im entscheidenden Moment. Lemgo hielt mit, aber es fehlte der entscheidende Schub. Nebenbei fiel auf, dass beide Mannschaften in den Vorspielen bereits hohe Tore schossen.
Was das Ergebnis bedeutet, liegt auf der Hand. Flensburg-Handewitt gewinnt knapp und zeigt, dass die Vorarbeit Früchte trägt. Lemgo muss nacharbeiten. Die Differenz von zwei Toren war nicht viel, aber genug. «Ein Spiel mit eigener Rechnung», wie man im Handball sagt.